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Dieses Thema hat 159 Antworten
und wurde 4.423 mal aufgerufen
 Motorrad
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Brundi Offline



Beiträge: 29.380

02.06.2017 07:16
#46 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Zitat von Serpel im Beitrag #41
Frage: Wie lange halten denn die Ketten von den von-außen-auf-die-Kette-Sprühern? Ist mit dieser Methode schon mal jemand über 30'000 km gekommen?

Einmal bestimmt.
Zitat von Brundi im Beitrag řetěz czech -Neuer Kettenschmiertest
Beisewäi: meine aktuelle Kette hat jetzt 30.000 Kilometer gelaufen und ist immer noch top!


Grüße
Brundi

Serpel Offline




Beiträge: 40.810

02.06.2017 07:21
#47 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

... oder hast du nur nicht bemerkt, dass die Kette hinüber ist? Immerhin bist du eine Frau ...

Gruß
Serpel

Nordschleife in 8:22

Wisedrum Offline




Beiträge: 4.332

02.06.2017 07:23
#48 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Bei der W800 gingen nach 34.000km die Kettenlichter aus. Bei ihr ist zusätzlich zu meiner Kettenpflege ein uralter Scot-Oiler an ihr beteiligt, deswegen kein so gutes Beispiel, obgleich ich dem Burschen nicht recht trau.

Der CB Kettensatz, der ohne so ein Gedöns auskommen muss, hat bisher knappe 35.000km auf dem Buckel und zeigt keinerlei Anzeichen von Ermüdung oder gravierendem Verschleiß. Gute Erstausrüsterquali.

Wisedrum

Brundi Offline



Beiträge: 29.380

02.06.2017 07:31
#49 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Zitat von Serpel im Beitrag #47
... oder hast du nur nicht bemerkt, dass die Kette hinüber ist? Immerhin bist du eine Frau ...

Dabei sind Frauen doch viel sensibler als Männer (sagt man....)!

Grüße
Brundi

gerry Offline




Beiträge: 2.889

02.06.2017 08:04
#50 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Zitat von Serpel im Beitrag #41
Frage: Wie lange halten denn die Ketten von den von-außen-auf-die-Kette-Sprühern? Ist mit dieser Methode schon mal jemand über 30'000 km gekommen?


Ich - zwei Mal. Einmal leicht drunter (28.000km) und einmal drüber (31.000km). Mit der 28.000er wäre auch mehr drin gewesen aber da sowieso gerade das Hinterrad raus musste (neuer Reifen) wurde sie gleich mit gewechselt. Allerdings hatte ich auch schon eine Kette die es gerade mal auf 12.000km gebracht hat und dann echt fertig war. Hier könnte man sich Fragen ob die Kette länger durchgehalten hätte bei einer anderen Art der Schmierung aber das ist Müßig. Die aktuelle Kette ist seit etwas über 15.000km drauf und sieht noch sehr gut aus

Ich bin (wie Du schreibst) ein "von-außen-auf-die-Kette-Sprüher" - also von hinten wo die Kette über das Zahnrad läuft. In der Regel nach der Fahrt. Das die Kette unterschiedlich schnell verschleißt hat meiner Meinung nach mehr mit der unterschiedlichen Qualität der Kette als mit der Art der Kettenschmierung zu tun. Jeder (oder fast jeder) Kettenhersteller bietet verschieden Qualitätsstufen an (mit entsprechenden Preisunterschieden) - hier sollte man nicht sparen. Eine vernünftige Pflege vorausgesetzt, hält sie dann recht lange. Ich reinige die Kette auch regelmäßig vom Straßendreck der sich im Kettenfett verfangen hat.

Kettenschmierung ist wichtig aber es wird auch von einigen eine Wissenschaft draus gemacht - man kann es auch übertreiben.

Gruß Gerry



zzzz

Wisedrum Offline




Beiträge: 4.332

02.06.2017 08:22
#51 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Kettenreinigung praktiziere ich nie, eine gut fettig gehaltene Kette ist mir um einiges wichtiger. Gerade bei meinen nur Outdoormotorrädern.

Wisedrum

Katzenklo Offline



Beiträge: 781

02.06.2017 22:36
#52 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Ey Leute, wasisn mit Euch los? Die Sonne scheint, die Vögel pfeifen, bestes Moppedwetter - und Ihr seid jetzt schon auf der 4. Seite zum Thema Kettenschmieren. Kettenschmieren! Unglaublich.
Wenn Ihr weiter so fleißig dazu schreibt, hat sich das Thema erledigt, dann braucht Ihr nämlich gar nimmer schmieren, weil Ihr ja gar nicht mehr zum Fahren kommt.
Gruß

Katzenklo

Mr. Retro Offline




Beiträge: 47

02.06.2017 23:11
#53 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Joh. Alles klar. Denke der Fred kann zu. Hatte nicht erwartet das sich das hier so entwickelt. Werde meine Kette irgendwie schmieren und dann ist gut hier.

Gruß
Kaschi

Wenn man rechts dreht, wird die Landschaft schneller

Wisedrum Offline




Beiträge: 4.332

03.06.2017 00:14
#54 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Am besten nichts erwarten und sehen, was passiert. Ob eine gute oder eher als ungünstig eingestufte Entwicklung stattfindet, sollte einen nicht aus der Bahn des Gleichmuts werfen. Doch die Dynamik des Forums hat ihre eigenen Gesetze, die mitunter durchschaubaren. Mit der Zeit erschließt sich einem, wie der Hase läuft und in welche Richtungen er seine Haken schlägt. Ein Prüfstein...für die geworfene Flinte ins Korn. Kann man ja wieder einsammeln und sich weiter 'amüsieren'.

Wisedrum

Serpel Offline




Beiträge: 40.810

03.06.2017 09:08
#55 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Zitat von Mr. Retro im Beitrag #53
Joh. Alles klar. Denke der Fred kann zu. Hatte nicht erwartet das sich das hier so entwickelt. Werde meine Kette irgendwie schmieren und dann ist gut hier.

Wir hatten einfach schon so viele Freds und Diskussionen zur Kettenproblematik im Allgemeinen und zur Schmierung derselben im Speziellen, dass nicht alle hier das noch mit derselben Ernsthaftigkeit betreiben wie vom Themenersteller erhofft.

Aktueller Erkenntnisstand ist: Moderne Dichtringketten besitzen eine Dauerfettfüllung, die für die Verschleißminderung zwischen Bolzen und Hülse verantwortlich ist. Das ist gleichzeitig die Stelle einer Rollenkette, von der der Verschleiß für die übrigen Teile der Kraftübertragung von der Getriebeausgangswelle zum Hinterrad ausgeht. Stimmt nämlich der Abstand der Kettenglieder zueinander nicht mehr, laufen sie nicht mehr sauber über die Zähne von Kettenblatt und Ritzel und der Verschleiß pflanzt sich fort (Stichwort Längung). Also gilt es, die Dauerfettfüllung zu erhalten und dafür sind die Dichtringe verantwortlich.

Wenn man also an einer Dichtringkette etwas pflegen möchte, dann die Dichtringe. Dafür eignet sich Öl nach meiner Erfahrung besser als Kettensprays. Anscheinend kriecht es besser zwischen die Dichtringe als der Schmierstoff im Spray. Ich hab den Verdacht, dass das bei Sprays nur das Lösungsmittel tut, der Schmierstoff aber draußen bleibt. Anders kann ich mir nicht erklären, dass kettenspraygepflegte Ketten bei mir bisher die 30'000 km nie erreicht haben, eine ölgepflegte aber auf Anhieb die 40'000 km.

Gruß
Serpel

Nordschleife in 8:22

thomasH Offline




Beiträge: 4.993

03.06.2017 09:21
#56 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Da ist was dran. Die erste kette der f habe ich mit hängen und würgen
auf 30000 km gebracht. Mit kettenspray. Die jetzige hat 25000 runter,
mit kettenöler und ist total unauffällig. Bei der gleichen laufleistung
hat die alte schon gerattert wie ein sägewerk. Allerdings ist dies
auch eine teure Enuma und das spielt sicher auch eine Rolle. Teuere
Ketten kaufen und ölen bringt wohl die längste Lebensdauer

Viele Grüße

Serpel Offline




Beiträge: 40.810

03.06.2017 09:32
#57 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Zitat von thomasH im Beitrag #56
Allerdings ist dies auch eine teure Enuma und das spielt sicher auch eine Rolle.

Ja, es sind einfach sehr viele Einflussfaktoren, die ein einzelner Fahrer kaum alle selbst im Laufe seines Lebens austesten kann.

Allerdings war meine zweite (spraygepflegte) Regina Originalkette nach 22'000 km durch, obwohl die erste (ölgepflegte) 44'000 km durchgehalten hatte. Da hatte ich also den direkten Vergleich. Beide Male die gleiche Regina Erstausrüsterqualität an der BMW S 1000 RR.

Gruß
Serpel

Nordschleife in 8:22

Falcone Offline




Beiträge: 95.692

03.06.2017 09:39
#58 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Ich denke, die äußeren Umstände spielen eine weitaus größere Rolle.
Durch die Enuma, die Kawasaki ab Werk verwendete, und die bei normaler Spraypflege im "letzten jahrhundert" schon über 35.000 km hielt, bin ich für lange Zeit bei Enuma geblieben. Immer die beste aus deren Programm. Die letzte hielt allerdings nur noch knapp über 20.000 km. Das war auffällig wenig, 30.000 und mehr war sonst normal. 40.000 habe ich noch nie erreicht. Bei der letzten Kette war aber eine 8000km-England-Fahrt enthalten, auf der wir nur an drei Tagen keinen Regen hatten. Trotz regelmäßigen abendlichen Schmierens hat das der Kette wohl über Gebühr zugesetzt. Vermutlich ist der durch den Regen in die Kette gewaschene Schmutz und das Wasser schon nachteilig für die Kette (der Kettenschutz der W ist ja ein Witz, die Kette liegt voll im Spritzwasserbereich des Hinterrades). Denn Serpel hat völlig damit recht: Gut erhaltene Dichtringe sind die wesentliche Voraussetzung für ein langes Kettenleben. Und die werden vermutlich durch Schmutzwasser arg in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch der Verschleiß zwischen Rollen und Zahnrädern steigt auffällig, wie die gerade ausgebauten Zahnräder deutlich zeigten.

Grüße
Falcone

Knallert Offline




Beiträge: 625

03.06.2017 10:29
#59 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Zitat von Serpel im Beitrag #55

Wir hatten einfach schon so viele Freds und Diskussionen zur Kettenproblematik im Allgemeinen und zur Schmierung derselben im Speziellen, dass nicht alle hier das noch mit derselben Ernsthaftigkeit betreiben wie vom Themenersteller erhofft.

Aktueller Erkenntnisstand ist: Moderne Dichtringketten besitzen eine Dauerfettfüllung, die für die Verschleißminderung zwischen Bolzen und Hülse verantwortlich ist. Das ist gleichzeitig die Stelle einer Rollenkette, von der der Verschleiß für die übrigen Teile der Kraftübertragung von der Getriebeausgangswelle zum Hinterrad ausgeht. Stimmt nämlich der Abstand der Kettenglieder zueinander nicht mehr, laufen sie nicht mehr sauber über die Zähne von Kettenblatt und Ritzel und der Verschleiß pflanzt sich fort (Stichwort Längung). Also gilt es, die Dauerfettfüllung zu erhalten und dafür sind die Dichtringe verantwortlich.


Gruß
Serpel


Jo, Serpel, sehe ich auch so.
Ergänzen möchte ich aber, dass nach meinem Dafürhalten der "Rohrspalt" (bildlich gesprochen) zwischen Rolle und Hülse auch eine große Rolle spielt. Er kann prinzipiell nicht abgedichtet werden. Eine irgendwie beschaffene Abdichtung hin zur Innenlasche (aufwändig) würde zu einem erheblichen vergrößerten Drehwiderstand führen, was zur Folge hätte, dass sich nicht mehr zuverlässig die Rolle auf der Hülse drehen würde sondern unkontrollierbar auch die Hülse im Zahngrund der Räder. Und dann ginge der Verschleiß an diesen mal richtig los.

W800 Kette.PNG - Bild entfernt (keine Rechte)

Das bedeutet nach meiner Ansicht für den praktisch orientierten W-Fahrer: Da auch die modernste aller Motorradketten nur im Innersten dauergeschmiert ist, ist gute Schmierpflege für den äußeren Bereich eines Kettengliedes genauso wichtig wie schon vor 50 Jahren. Und, Serpel, ich kann mir gut vorstellen, dass der relativ lange Weg bis ins Innerste des "Rohrspalts" am besten mit Öl überbrückt werden kann.
Für den kleinen Kettenschlamper heißt das:
Hat die Rolle auf ihrer Hülse erst mal die Drehbewegung wegen Rost eingestellt, dürfte es auch dabei bleiben. Und bei jedem Hinein und Hinaus im Kontakt mit RitzelKettenblatt gibt's ne kleine tückische Drehbewegung im Zahngrund...

Knallert

Wisedrum Offline




Beiträge: 4.332

03.06.2017 10:47
#60 RE: Kette schmieren, aber wie ? antworten

Neben mahlendem Schmutz ist der langfristig unaufhaltsame Rost der Tod einer Motorradkette und hindert die Kettenglieder irgendwann daran, sich gelenkig und geschmeidig zueinander zu bewegen.

Mit dem Kettenschmieren versuche ich ihn an seiner hartnäckig destruktiven Arbeit zu hindern. Gerade bei Regenfahrten, solche längeren Raintours, wie sie Falcone beschrieb, kenne ich nur zu gut und Freund Sisyphos ließ täglich grüßen.

Wisedrum

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