ZitatIch glaube, hier wird sich einfach zu viel einen Kopp gemacht.
Da stimme ich dir zu. Trotzdem würde ich es gerne genauer wissen. Bei S-Pedelecs ist die Lage klar, die gelten ja als Kraftfahrzeuge. S-Pedelecs haben eine ABE, Pedelecs brauchen keine. Insofern gehe ich auch davon aus, dass man Änderungen durchführen kann. Vermutlich wollen Händler/Werkstätten nicht in die Haftung genommen werden und sträuben sich deswegen.
ZitatVermutlich wollen Händler/Werkstätten nicht in die Haftung genommen werden und sträuben sich deswegen.
wie würdest du reagieren wenn du eine Fahrradwerkstatt offiziell betreiben würdest mit Meisterbrief plus entsprechenden Schulungen ich hatte ja das Beispiel mit VW und den ebay Bremsscheiben erwähnt zur Verdeutlichung der Lage
Wie ich als Händler reagieren würde, ist nicht die Frage. Ich möchte die Rechtslage wissen. Und zwar insofern, ob ich belangt werden könnte, wenn ich Veränderungen am Pedelec vornehme.
Und dazu gibt es auch eine Aussage:
"Der Umbau eines Fahrrads zum Pedelec wird im Fachhandel selten angeboten, denn die Werkstatt wird durch die Montage eines Elektroantriebs zum Hersteller und muss die Übereinstimmung des so geschaffenen Pedelecs mit der Maschinenrichtlinie und weiteren Sicherheitsvorschriften gewährleisten. Das ist bei der Vielzahl der Fahrräder, die für eine Nachrüstung in Frage kommen, praktisch kaum leistbar.
Für Privatleute gilt diese Einschränkung nicht: Wer sich die Aufrüstung seines Fahrrads zutraut, darf das für den eigenen Gebrauch tun. Bei der Auswahl von Motor und Steuerung ist dann auf § 1 Abs. 3 Straßenverkehrsgesetz zu achten, also auf eine Nenndauerleistung von 250 Watt und eine Unterstützungsgeschwindigkeit von höchstens 25 km/h."
vom ADFC.
Daraus schließe ich, dass aus gleichen Gründen Händler (wie ich schon schrieb) einfach nicht in die Haftung genommen werden wollen. Wobei Lenkererhöhungen oder ein andere Lenker da eigentlich keine Rolle spielen sollten, denn ein Pedelec ist einem Fahrrad rechtlich gleichgestellt (§1 Absatz 3 StVG).
Wie seriös und juristisch haltbar die Aussage auf dieser Seite ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
Nichts anderes wurde an dem zulassungsfreien E-MTB vorgenommen, als es den persönlichen Bedürfnissen im Rahmen des auf der Seite aufgezeigten Erlaubten beliebig anzupassen. Von daher heißt es, locker bleiben und nicht stressen, selbst wenn Händler anderes behaupten.
Hat jemand einen Tipp, wie ich LED Rücklichter von Rädern testen kann? Mehrere AAA Batterien auf Reihe? Einen TZipp hab ich bereits im Radforum bekommen. 9 V Blocknatterie. Hab ich aber nicht.
das ist eine ziemlich unkonkrete frage, christian. deshalb kommt da nix. was ist ein led rücklicht? eine einzelne diode, ein batterierücklicht, eins für dynamo? da variiert dann die spannung von 1,5 bis 6 volt. in reihe summiert sich spannung, und da led eine diode ist fliesst strom nur in eine richtung. aber das weisst du doch alles.
Sollte man meinen, aber das Alter ... Die zu testenden Rücklichter sind für Nabendynamos. 4 Rücklichter hab ich zur Wahl. Alle sind LED bestückt, also keine alten Glühbirnchen. Trafos hab ich nur für abgebaute Halogenbeleuchtung. Die sind sicher zu stark. Muss ich wohl so eine Blockbatterie besorgen ...
Moin, wenn das wirklich Lichter für `nen Nabendynamo sind, kann eine 9V Blockbatterie eventuell schon das Aus bedeuten: Ein Nabendynamo gibt 6V ab, deine Blockbatterie aber 9V... Da wäre eine gute alte Flachbatterie mit 4,5V sicherer!! Trotzdem viel Erfolg und Gruß Bernd
Danke Bernd. Jetzt hats gefunkt. Ich hab zwei AAA Batterien zusammengetaped. Das reicht zum testen. Zwei Rückleuchten funktionieren, darunter die vom 'neuen' Rad ausgebaute. Mir wärs lieber gewesen, wenn die Leuchte defekt wäre. Nun muss ich den Fehler woanders suchen. Kann im Prinzip nur das Kabel vom Scheinwerfer zum Rücklicht sein. Sauber im Rahmen und unter dem Schutzblech verlegt. Nicht so windig, wie mans heute gern macht, wo das Schutzblech zwei Leitungen aufgedampft bekommt. Da ist der Exitus vorprogrammiert. Mal sehen, wie's weitergeht ...
edit: An sich brauche ich das 'neue' Rad gar nicht. Aberdie alte Möhre entpuppte sich als ehemals hochwertiges Rad. Da macht es Spaß, es ähnlich wie ein in die Jare gekommenes Krad wieder aufzupeppen. Jetzt werde ich ihm einen neuen Scheinwerfer spendieren. Vielleicht löst sich das Rücklichtproblem damit. Könnte zumindest sein. Bergamont scheint eine gute Marke zu sein. Zumindest damals.
Bergamont hat einen immensen Aufwand mit der Verkabelung und deren Schutz getrieben. Sämtliche Leitungen zusätzlich in Schutzrohren verlegt. Deshalb war ich lange der Meinung, dass es nicht die Kabelage sein kann. Eine kleine montagebedingte Steckverbindung war der Übeltäter. An der hat der Zahn der Zeit zu lange genagt. Der Scheinwerfer war noch mit einem Halogen Leuchtmittel bestückt. Jetzt hab ich ein neues Kabel vom neuen Scheinwerfer nach hinten verlegt, und die Welt ist wieder in Ordnung. Bis auf den Schnee hier! Wer hat den denn bestellt?