Modell | Schätzung Marktanteil | Details & Meilensteine Classic 350 | ~38–40 %,Unangefochtener Spitzenreiter; monatlich ca. 25.000–35.000 Einheiten. Hunter 350 | ~20–25 %,"Der ""Youngster"" im Sortiment; erreichte 2024 den Meilenstein von 500.000 Gesamtverkäufen seit Launch." Bullet 350 | ~15–18 %,Starkes Wachstum nach dem Update auf die J-Plattform; ca. 10.000–15.000 Einheiten/Monat. Meteor 350 | ~10–12 %,Konstanter Cruiser-Absatz; ca. 8.000–10.000 Einheiten/Monat. Himalayan 450 | ~4–5 %,Hohe Nachfrage nach dem Launch des neuen 450er-Motors; ca. 3.000 Einheiten/Monat. 650er Serie | ~3–5 %,"Beinhaltet Interceptor, Continental GT, Super Meteor und Shotgun 650."
Gesamtabsatz 2024 über 1 Mio. Einheiten 411 wird nicht mehr aufgeführt, 450 als Nachfolger extrem erfolgreich. Und die ist auch nicht leichter, nur stärker.
ZitatUnd die ist auch nicht leichter, nur stärker.
Eben. Und auch bei der sind 198 Kilo einfach zu viel.
Zitatca. 3.000 Einheiten/Monat.
Für die ganze Welt. Und wie sieht es in Deutschland aus? Wenn ChatGPT stimmt, waren es 480 - im Jahr 2024*
Aber es geht ja nicht um diese Enfield-Traktoren, sondern um eine zumindest sportlich erscheinen wollende BSA 350. Und da passen Gewicht, Erscheinungsbild und vermutlich angepeilte Kundschaft nun mal nicht zusammen. Wenn ich mich für ein Motorrad in dieser Hubraumklasse entscheiden möchte, muss es auch leicht sein. Sonst kann ich ja bei einem Modell mit mehr Hubraum bleiben. Triumph hat es ja begriffen. Und KTM sowieso.
was sind denn "unsere Maßstäbe" bzw. in wie weit haben die sich in den letzten ca. 50Jahren verändert !? also in puncto Kaufentscheidung eines Zweirades !
Zitatbzw. in wie weit haben die sich in den letzten ca. 50Jahren verändert !? also in puncto Kaufentscheidung eines Zweirades !
50 Jahre sind eine lange Zeit. Da hat sich viel verändert. In den 70ern gab es eigentlich nur zwei wesentliche Käufer-Gruppen, Tourenfahrer und sportliche Schönwetterfahrer - mit den entsprechenden Vorlieben bei der Wahl der Motorräder. Enduros waren eine kleine Randgruppe, ebenso waren diejenigen, die noch mit dem Motorrad täglich zur Arbeit fuhren, stark rückläufig. Daraus hat sich dann erst mal ein gewisser Gigantismus hinsichtlich Gewicht (zuerst) und Leistung (später) entwickelt. Und dann spaltete sich alles auf in die diversesten Motorrad-Gruppen und -Untergruppen. Leistung stieg weiter, Gewicht ging zurück. Und nun sind die meisten alt, weise und schon etwas klapperig - und schauen statt nach jungen Mädels wider nach leichte(re)n Motorrädern.
Zitat50 Jahre sind eine lange Zeit. Da hat sich viel verändert. In den 70ern gab es eigentlich nur zwei wesentliche Käufer-Gruppen, Tourenfahrer und sportliche Schönwetterfahrer - mit den entsprechenden Vorlieben bei der Wahl der Motorräder. Enduros waren eine kleine Randgruppe, ebenso waren diejenigen, die noch mit dem Motorrad täglich zur Arbeit fuhren, stark rückläufig. Daraus hat sich dann erst mal ein gewisser Gigantismus hinsichtlich Gewicht (zuerst) und Leistung (später) entwickelt. Und dann spaltete sich alles auf in die diversesten Motorrad-Gruppen und -Untergruppen. Leistung stieg weiter, Gewicht ging zurück. Und nun sind die meisten alt, weise und schon etwas klapperig - und schauen statt nach jungen Mädels wider nach leichte(re)n Motorrädern.
Schön geschrieben ! aber wenn man heutzutage einen 16-22jährigen Menschen dazu befragen würde wären techn. Eigenschaften wohl eher drittrangig ! das finde ich traurig... ich kann heute noch zu jedem Moped was ich gekauft habe das "wieso und warum" erklären !
Zitataber wenn man heutzutage einen 16-22jährigen Menschen dazu befragen würde wären techn. Eigenschaften wohl eher drittrangig !
Da ist was dran. Vermutlich sind jugendliche Motorradfahrer noch eher mit ein paar technischen Daten vertraut als Autofahrer - aber selbst schrauben liegt sicher nicht mehr im Interesse. Es ist ja bei neu gekauften Motorrädern auch kaum noch möglich. Bei den Autos würde ich das Alter sogar von 18 bis weit in die 30 ansetzen, in dem technische Eigenschaften nicht mehr von Interesse sind. Allenfalls zählen noch Höchstleistung und Höchstgeschwindigkeit. Wie damals in der Grundschule auf dem Schulhof beim Autoquartett. Und bei E-Fahrzeugen muss man ja von der Technik wirklich nix mehr wissen.
Ob die 78 oder oder in leichter 124 Stück in Deutschland verkaufen ist denen wumpe... Wichtig sind die tausenden auf dem heimischen Markt und da ist 10% billiger ein weit größeres verkaufsargument als 20 kilo leichter.
Die Optik finde ich übrigens recht Gruselig... für mich sieht die aus wie eine Himalayan an der jemand eine Husquarna Verkleidung rangebastelt hat und dann die Restfarben von der letzten Renovierung darauf verteilt hat.
ich bin Motorradfahrer, kein Motorradposer. Bruno, für immer in unseren Herzen
für mich ist die CRF300L ein guter Kompromiss zwischen Gewicht und P/L. 141kg fahrfertig, die 27PS ziehen besser als man vermuten würde. der 6. Gang ist etwas länger. Bis auf das selbst in der 2025er lächerliche hintere Federbein, feines Gerät. Passt genau zwischen meine Montesa 4Ride (offene Leistung) und 701R. IMG_8563.jpeg - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_8619.jpeg - Bild entfernt (keine Rechte)4e270657-61f3-428c-94e2-e6041eaa8932.jpeg - Bild entfernt (keine Rechte)
ZitatPasst genau zwischen meine Montesa 4Ride (offene Leistung) und 701R.
Glückwunsch ! aber wie kannst du diese Montesa 4Ride hier erwähnen das Ding muss ja von der NASA entwickelt worden sein oder wie ist es möglich ein 250ccm Moped unter 90kg zu konstruieren ? da sind ja zwei vollgetankte immer noch leichter als wie eine von der erwähnten 350er BSA jetzt kommt gleich wieder das mit der Zuladung, fehlender Hubraum und natürlich der Anschaffungspreis ich finde so eine 200-400ccm "Enduro" sollte auf keinen Fall die ca.140kg Grenze überschreiten !!
Das ist zwar sportlich, aber wünschenswert. Mit so einem Motorrad könnte man dann auch deutlich problemloser die unzugänglichsten Ecken dieser Welt erkunden.
Da es draußen in der Werkstatt zu kalt ist, habe ich mal den Motorradkatalog von 1978 aus dem Regal gezogen (das ist der letzte in klassischen, kleinen Format). Hier mal ein paar willkürlich rausgegriffene Beispiele, hauptsächlich Enduros:
Hercules Military (das ist die BW Hercules): 124 kg. Hercules 350 GS (ein zulassungsfähiges Wettbewerbsmodell): 105 kg (ebenso die Maico) MZ TS 250: 130 kg Aermacchi 250 Scrambler : 123 kg Royal Enfield Bullet: 160 kg Benelli 350 (Vierzylinder) 168 kg Fantic Caballero: 98 kg Gilera Strada 150: 115 kg
Schwerer wird es jetzt bei den klassischen japanischen Straßenmotorrädern dieser Klasse: Honda CJ 360: 174 kg Kawasaki Z400: 175 kg Suzuki GS 400: 185 kg aber Suzuki TS 250 Enduro: 128 kg Yamaha RD 250: 166 kg aber Yamaha DT 250 Enduro 122 kg
Noch mal Enduros:
Husqvarna 250 Military 130 kg Bultaco Matador 350: 116 kg, als Alpina sogar nur 105 kg Montesa Enduro 250: 98 kg Ossa GS Desert 250: 102 kg
Alle aufgeführten Motorräder waren in Deutschland straßenzulassungsfähig.
Na ja, den Beweis hast du ja bereits zu Genüge erbracht: Es ging deutlich leichter in der Klasse zwischen 200 und 400 ccm. Es fragt sich wirklich, wieso das heute nicht mehr funktionieren sollte. Gut, einen Anlasser wollen heute alle. Aber die sind ja auch leichter und leistungsstärker geworden. Und starke Batterien sind auch leicht geworden. ABS dürfte ja höchstens mit einem Kilo zu Buche schlagen. Bleibt die Ausgleichswelle, ohne die ja die Vibrationen sofort alle Herzschrittmacher zum Stillstand bringen würden. Aber die müsste doch auch unter 5 Kilo bleiben. Höchstens! Und "Connectivity" wiegt ja nüscht.