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Dieses Thema hat 169 Antworten
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 W650/W800 Technik Bereich
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ingokiel ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2018 12:48
#151 RE: Ritzelmutter lösen - aber wie? Antworten

Bei Schreckbremsung hab ich locker 2 Tonnen!

Lonzoglunz Offline




Beiträge: 41

12.03.2019 18:24
#152 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Hallo zusammen,

ich habe mir eine simple Vorrichtung gebastelt, mit der ich überprüfen kann, ob das Ritzel, die Schwingenachse und die Hinterachse in einer Linie stehen.
Dazu sollte man allerdings die Federbeine ausbauen, was eigentlich kein großer Aufwand ist.Wenn alle drei Punkte in einer Linie liegen, wird die Kettenspannung so eingestellt, dass die Kette kurz vor "stramm" ist. Auf diese Weise kann man sicher sein, dass auch beim (theoretischen) maximalen Einfedern nie zuviel Kettenspannung entstehen kann und damit zuviel Belastung auf der Ritzellagerung.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Wer nichts weiß, muss alles glauben.

OldStyler Offline




Beiträge: 1.180

12.03.2019 18:58
#153 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Zitat von Lonzoglunz im Beitrag #152
ich habe mir eine simple Vorrichtung gebastelt, mit der ich überprüfen kann, ob das Ritzel, die Schwingenachse und die Hinterachse in einer Linie stehen.


Kommt mir irgendwie bekannt vor Achja aus der Datenbank (Klaus)

Gruß OldS

Lonzoglunz Offline




Beiträge: 41

15.03.2019 14:50
#154 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Hallo,

ja, in der Tat, da hat jemand die gleichen Überlegungen wie ich angestellt, nur noch etwas praktischer mit der Abstands-"Lehre" zwischen den beiden Federbeinaufnahmen. So ein einfaches Hilfsmittel ist schnell mal eben hergestellt.

Gruß

Lonzoglunz

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Calmato60 Offline



Beiträge: 124

25.03.2025 12:44
#155 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Hallo Forum,

ich habe eine generelle Frage zum Kettenwechsel. Soweit ich es in verschiedenen Foren gelesen habe, wird bei den meisten Motorrädern eine offene Kette verbaut, die nach dem Einbau mit eine Hohlnietschloss vernietet wird.

Gibt es einen Grund, warum bei der W empfohlen wird, die Schwinge auszubauen und einen Endloskette zu verbauen?

Gruß

Andre

Maggi Offline




Beiträge: 49.060

25.03.2025 13:48
#156 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Ist das so, daß das empfohlen wird?

Ich habe vor zwei Jahren eine offene Kette an meinem Gespann verbaut und musste feststellen, daß das vom Zeitaufwand ungefähr gleich ist.
Ich hatte die offene Kette an meinem Gespann nur verbaut, weil ich zum Schwingenausbau immer den Beiwagen abschrauben muss.

Der Vorteil beim Schwingenausbau, man kann gleich mal die Lager überprüfen und Lager und Achse mal neu fetten und es empfiehlt sich, die Schwinge innen zu konservieren, indem man z.B. Kettenspray durch die Öffnungen der Kettenspanner in die Schwinge sprüht.

--
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warum auch nicht, ich hab' ja Zeit.
Frei nach H.E.

perle2000 Offline




Beiträge: 16

25.03.2025 15:48
#157 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Hallo,

ich habe letztes Jahr auch den Kettensatz erneuert und bin froh, das ich die Schwinge ausgebaut habe.
Zum einen war es an der Zeit, das alte Fett zu entfernen und durch neues zu ersetzen. Die beiden Nadellager
und die Achse waren in einem Top Zustand. Aber die beiden Dichtringe nicht mehr, die waren verschlissen und ich habe sie erneuert.
Auch das Innere der Schwinge, und ganz besonders die linke Seite war extrem rostig. Gut an dem wirklich gammeligen Gewinde
der Kettenspanner Schraube zu sehen. Ich habe die Schwinge so gut es ging ausgeblasen und mit Aceton gespült. Und nach dem trocknen
beide Seiten durch die Gewindebohrung mit Fertan Holraumwachs eingesprüht.

Gruß Mario

Calmato60 Offline



Beiträge: 124

25.03.2025 20:06
#158 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Danke für eure Antworten.

Was schätzt ihr, wie lange ein Kettenwechsel mit Schwingenausbau beim ersten Mal dauert?
Geschraubt wird bei mir vor der Haustür ohne Hebebühne.
Werkzeuge habe ich alle da. So ganz ungeübt bin ich beim Schrauben auch nicht.

Falcone Offline




Beiträge: 114.301

25.03.2025 21:10
#159 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Beim ersten mal würde ich zwei Stunden einplanen.

Grüße
Falcone

SR-Junkie Offline




Beiträge: 5.184

25.03.2025 21:14
#160 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Das erste Mal für Dich und/oder das erste Mal an Deiner W?
Schwer einzuschätzen, aber 3-4 Stunden denke ich sollte beim ersten Mal geplant werden.
Wenn’s das erste Mal an der W ist, wirst Du vermutlich mit dem Ritzel kämpfen (Verlängerung nötig). Beim lösen der Bremsstange achte auf die kleine Scheibe direkt hinter der Feder - sie hat kein Standard-Maß.
Ansonsten: Falcone und ich hatten einen Kettenwechsel sehr ausführlich dokumentiert und Falcone hat das in die DB gestellt.
Edit: Falcone war schneller …
Edit-II: Kettenwechsel mit Schwingenausbau

SR-Junkie
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Falcone Offline




Beiträge: 114.301

25.03.2025 21:16
#161 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Am längsten dauern eigentlich die Putzarbeiten, die man in diesem Zusammenhang erledigt oder erledigen sollte. Oft wird das ja auch noch in Verbindung mit einem Reifenwechsel gemacht.

Grüße
Falcone

Maggi Offline




Beiträge: 49.060

25.03.2025 21:20
#162 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Und dran denke, bevor man das Hinterrad ausbaut, die Ritzelmutter lösen, sprich, wenn die Kette noch drauf ist und man den Fußbremshebel noch blockieren kann. Sonst wirst Du keine CHance haben die Ritzelmutter zu lösen.

Ich habe heute die Schwinge wieder eingebaut, das hat keine halbe Stunde gedauert ohne Hinterradeinbau.

--
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Frei nach H.E.

Serpel Offline




Beiträge: 48.800

25.03.2025 21:24
#163 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Und übrigens: Wenn es keinen der genannten Gründe für den Schwingenausbau gibt, spricht absolut nichts gegen ein Nietschloss. Hab ich bei der S 1000 RR bereits zweimal gemacht und man musste schon sehr genau hinsehen, um das Vollnietschloss von den anderen Kettengliedern zu unterscheiden. Das ist dann praktisch eine Endloskette.

Ich gehe mal davon aus, dass ein Hohlnietschloss noch deutlich einfacher zu verbauen ist

Gruß
Serpel

gravedigger Offline



Beiträge: 191

26.03.2025 05:59
#164 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Ich würde nach dem Schwingenausbau und ohne Hinterrrad mal an der Schwinge rütteln. Wenn die sich seitlich bewegt musst bei der Montage Scheiben beilegen.
Bei mir waren die Laschen für die Schwingenaufnahme nicht richtig angeschweisst (zu weit Auseinander) und die Schwinge wurde mit dem Anziehen der Mutter nicht richtig fest. Das minimale Spiel* machte die Fahrt bei über 130 zum Abenteuer. Ausserdem war die Bohrungen an den Laschen auf einer Seite leicht oval durch das Spiel. Ich habe mir dann eine dickere Abdeckscheibe gedreht und eingebaut. Durch das Anziehen ab Werk sind aber die beiden Laschen nicht mehr parallel, weil die zusammengezogen werden. Beim nächsten Schwingenausbau werde ich die beiden Laschen mit einer Gewindestange oder mit einem Wagenheber auseinander bzw. parallel drücken und eine noch dickere Scheibe verbauen.

*das Spiel merkt man nur ohne Hinterrad und ohne Dämpfer und kann man auch mit einer Fühlerlehre auf der rechten? Seite messen. Mit der Fühlerlehre merkt man auch, dass die Laschen nicht parallel sind.

SR-Junkie Offline




Beiträge: 5.184

26.03.2025 06:57
#165 RE: Frage zum Kettenwechsel Antworten

Zitat von Serpel im Beitrag #163
Und übrigens: Wenn es keinen der genannten Gründe für den Schwingenausbau gibt, spricht absolut nichts gegen ein Nietschloss. Hab ich bei der S 1000 RR bereits zweimal gemacht und man musste schon sehr genau hinsehen, um das Vollnietschloss von den anderen Kettengliedern zu unterscheiden. Das ist dann praktisch eine Endloskette.

Ich gehe mal davon aus, dass ein Hohlnietschloss noch deutlich einfacher zu verbauen ist

Gruß
Serpel


Oder - so machen es manche Fahrer von Oldtimer-Grand-Prix-Motorrädern: Man nutzt ein Clip-Schloss und verklebt den Clip mit Silikon (natürlich auf entfettetem Blech und Clip).
Vorteil: geht schnell aufzumachen.
Hat sogar bei meiner bärenstarken SR gehalten…

SR-Junkie
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