Bei den Norwegenfahrern gilt immer die MZ als das "überlegene" Konzept, manchmal auch BMWs, allerdings wird an denen im Vorfeld schon soviel rumgeschraubt, daß da eigentlich nichts mehr kaputt gehen dürfte...eigentlich...
Mit meinem W Gespann war ich jetzt seit 2018, fünfmal beim Eisarsch (jeweils so um die 1500km) und einmal am Nordkapp (etwas über 5000km), zum allergrößten Teil auf eigener Achse(zweimal mit dem Anhänger von GT nach Kiel), Ausfälle? Keine!
Das Handling in Schnee und Eis, mit Nokian ST21 und Spikes, top! Da gibt's nicht sehr viele, die da mit ihren Karren mithalten können.
Ich habe das Gespann in der Zeit, der Norwegenfahrten, einmal komplett zerlegt und ausgebessert, sonst nur das Übliche, Bremsen überholt, mal ein Lager gewechselt, das war's.
Wenn ich mir dann andere ansehe, die teilweise auch jedes Jahr mit einem anderen Mopped fahren, was die alles vor und während des Eisarsches schrauben müssen, dann muss man der W einfach eine Topqualität bescheinigen! Klar, das gehört für Viele dazu, bei -20 Grad im Schnee zu liegen und das Mopped zu zerlegen, ich verzichte da aber gerne drauf.
Die Gespann W ist jetzt 25 Jahre alt und wurde praktisch immer auch im Winter gefahren, klar, optisch ist sie keine Schönheit mehr, aber sie läuft immer noch super.
Auf die nächsten 25 Jahre.
-- Blog Ich springe hoch, ich springe weit, warum auch nicht, ich hab' ja Zeit. Frei nach H.E.
Wenn das kein Gütesiegel für die Robustheit der W und ihres Motors ist, weiß ich kein besseres. Vielleicht noch, dass die W bei mir einen Sturz durch Abgeräumtwordensein und ein paar Umfaller überstand, ohne dabei nachhaltig draufgegangen zu sein. Gute W. Von daher überzeugt mich das Motorrad auch und nicht nur dadurch. Auch nach 80.000km, quasi der Einfahrzeit, schnuckelt sie munter und fleißig vor sich hin, als wäre nichts gewesen. War im Prinzip auch nichts.