Zitat von seeräuber im Beitrag #51Seit 2023 ist es nun die Z900RS
die stand bei mir tatsächlich auch in der engeren Auswahl, es waren mir für den Wiedereinstieg aber ehrlich gesagt doch zu viele PS, der Sound hat mich auch nicht überzeugt, und das Design war mir nicht "alt genug" :-).
Aber wenn die RS DIE EINE Retro-Kawa ist, die Du schon immer haben wolltest (:-)), dann ist Deine Wahl natürlich richtig. Allzeit gute Fahrt!
--------------- es wird Zeit, dass Ihr wieder auf die Straße kommt.
2009 hab ich mir eine W650 gekauft und damals war es das Motorrad mit dem ich wieder Spass am Motorradfahren bekam und viele Jahre mit zufrieden war.
aber die Welt dreht sich weiter und nach 10-12 Jahren W war ich reif für was anderes - hab lange gesucht und bin schliesslich bei der Z900RS gelandet....die Suche hab ich sogar hier anderen zugemutet Neugierde, Mythen, Erkenntnisse....
Ich finde nach wie vor dass die W ein bemerkenswertes Motorrad in vielerlei Hinsicht ist - nur eben meinem Anforderungsprofil nicht (mehr) genügt
1999 die W650 gekauft und dabei das Gefühl gehabt mit der halte ich es sehr lange aus. Bis heute, und immer noch ein Grinsen nach jeder Ausfahrt. Die gebe ich auch nicht mehr her, denn mit dem Alter wächst auch die Erkenntnis der Entschleunigung und der Spaß an Vibrationen, Sound und Emotion. Ich bin allerdings auch weitere 7x fremdgegangen, weil die Sucht nach mehr und verschiedensten Emotionen und mein Spaß am Optimieren von Mopeds meine Antreiber sind. Jede für sich mit einer Historie und bildschöne Schmuckstücke, die besser sind als die ursprünglichen Serienmaschinen. Abwechslung pur. 1,2,3 und 4 Zylinder...plus die Vespa meiner Frau Ach ja, und jede hat ihre kleinen Macken, keine ist absolut perfekt. Aber das passt schon so. Mein Tipp: Gebt die W nicht her für irgend ein Moped von der Stange. Könnte sein, daß ihr es in ein paar Jahren bereut.
Du sprichst mir aus der Seele. Auch ich habe diverse Motorräder nebenher gehabt, die meisten davon sind längst wieder gegangen. Dass ich, solange ich noch Motorrad fahren kann, mal ohne W sein werde, kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Bei klassischen Vierzylindern japanischer Bauart ist bei mir jedoch nie der Funke übergesprungen.
Als Spätdazugekommener habe ich ja keine Ahnung von den diversen Feinheiten der diversen Motorkonzepte. Zudem als Grobmotoriker geboren, kann ich ja nicht mal das taktile Verhalten eines Radial- von einem wasweißich-Reifen unterscheiden.
Bei mir gibt es, fast wie bei Wein, nur schmeckt oder schmeckt nicht.
Als vom Einzülinder (Roller) aufgestiegener, war der Zweizylinder der W ja schon ein mächtiger Fortschritt. Dann kam eine lange Phase mit 52° V-Twins, danach um bei Honda zu bleiben wieder ein 2-Zylinder. Das einzige Mal, wo ich (fast) schwach geworden wäre, war die CB1100, allerdings weniger wg. Motorkonzept sondern wg. klassischer Optik. Nach der Probefahrt wars dann aber aus Gewichtsgründen kein Thema mehr.
Und nach meinem Ausflug zu den V-Twins, den ich nie bereut habe, scheint jetzt die altersbedingte Rückbesinnung auf Kleineisen zu beginnen, also zurück zum Solo-Zylinder, kwasi zurück zu den Wurzeln. Die Z900 hatte ich mal von Carlo ausgeliehen während einer W-Wartung. Das war mir eindeutig zu viel Power und Drehzahl. Vielleicht hätte man sich aneinander gewöhnt mit mehr Zeit, ich bedaure aber nichts.
Ich bin ja auch Spätberufener und habe mit 44 die W gekauft und bin bei ihr hängegeblieben. Ich hatte zwar immer mal wieder Lust auf was anderes, aber irgendwie war da immer irgendwas, was mich gestört hat, das ist bei der W nicht so. Inzwischen habe ich meine erste W als Reisemotorrad, eine W als Gespann, eine heftig umgebaute W mit 75 PS und eine SR, die mir zugelaufen ist. Damit habe ich alles abgedeckt, was mir Spaß macht.
-- Blog Ich springe hoch, ich springe weit, warum auch nicht, ich hab' ja Zeit. Frei nach H.E.
Eigentlich wollte ich nach meiner sehr langen SR500 Zeit immer einen echten 2 Zylinder Engländer (Triumph, BSA, oder Norton) was leider, teils aus finanziellen Gründen und auch der gewissen Störungsanfälligkeit deren Konstruktionen, nie geklappt hat. Bis die W650 auf den Markt kam...Ein klassisches Motorrad das genau meinem Beuteschema entsprach. Technisch sehr zuverlässig, 2 Zylinder mit Königswelle und das beste "Englische" Motorrad das die Japaner je gebaut haben...Da gab es für mich kein halten mehr, es musste eine W650 her. Nun bin ich seit über 20 Jahren sehr zufrieden und glücklich damit...Weil die W genau das ist was ich mir immer gewünscht habe...
Beste Grüße PeWe
..."ich weis längst, daß ich nicht Motorrad fahren kann, dass muß ich niemanden mehr beweisen!"
Der Motor der W ist was ganz Besonderes. Triumph hat das bei der Neuauflage seines Paralleltwins längst nicht so emotionsgeladen hingekriegt. Das Schwingungsverhalten, der Klang ... einfach meisterhaft!
Auf Dauer wurde mir allerdings das gemütliche Fahren langweilig. Sportlich geht mit der W auf Grund des Fahrwerks und der schwachen Bremse nicht. Und richtig aus Kehren rausziehen auch nur beschränkt.
Aber genau das macht es doch aus. Bin die R nine T gefahren null Emotionen, aber Power. Ist als wenn man einen Staubsauger reitet. Als ich dann mit meiner Cafe W nach Hause bin, habe ich dieses unperfekte Fahren richtig genossen.
-------------------------- "Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom." Albert Einstein
1 Zylinder: Honda SuMo mit 50PS: Mountainbike, wiegt nix, knallhart, good vibrations, laut, kann nur schnell 2 Zylinder: W 650, Harley, Triumph, BMW: Sound, Drehmoment, unkomplizierte Oldies, bei jeder Gangart viel Fahrspaß 3 Zylinder: 2008er Speed Triple: Sanfte Vibrationen, Porschesound, brachiale Beschleunigung und Durchzug, bullig 4 Zylinder: Kawa Zephyr, Honda CB500F: Sehr schöne Mopeds, klassisch und trotzdem zeitlos, kaum Vibrationen, Klang Roller: rote Vespa mit 21 PS: perfektes Stadtfahrzeug, zeitlos, leise, wendig, hängt an der Ampel alle Autos ab
Aber außer dem Roller sind die Mopeds nicht mehr ganz serienmäßig. Je nach Lust und Laune werden alle bei Sonnenschein gefahren. Die Haftpflichtversicherung für alle zusammen kostet lediglich 300€ mit Saisonkennzeichen. Kein Vergleich zu früheren Preisen. Das teuerste sind gute Markenreifen, TÜVs und Öl. Werkstattbesuche und Inspektionen sind mir ein Greul ;o)