nachdem ich die 60 überschritten habe und auch nicht mehr soviel fahre, dass ich mehrere Reifenwechsel pro Jahr habe, bin ich wild entschlossen die Reifen weiterhin wechseln zu lassen. und zwar bei einem Reifen Händler und nicht bei einem Motorradhändler, den Aus- und Einbau der Räder mach ich selber. Mit dem Geld das ich durch selber rumwürgen sparen würde, kann ich die Montiergeräte auf keinen Fall mehr in meiner Restlebenszeit finanzieren.
ich bin Motorradfahrer, kein Motorradposer. Bruno, für immer in unseren Herzen
Das Selberwechseln hat mir zumindest schonmal geholfen eine Reise antreten zu können, die ich ohne Selberwechseln nicht hätte antreten können.
Einen Tag vor der Abfahrt zum Eisarsch habe ich an meinem Gespannvorderrad fesgestellt, daß das Lager kaputt war. Ein Lager hätte ich so schnell nicht auftreiben können, also habe ich den Reifen auf einen andere Felge aufgezogen und die Reise konnte stattfinden. Eine Werkstatt hier zu finden, die mir das Rad wechselt wäre zeitlich auch nicht mehr möglich gewesen, zumal ich hier schon alle Werkstätten durch habe. Manchmal hat es eben doch Vorteile, wenn man das selber machen kann und da spielt die Amortisation keine Rolle, die auch nie ein Grund dafür war, daß ich das selber mache.
-- Blog Ich springe hoch, ich springe weit, warum auch nicht, ich hab' ja Zeit. Frei nach H.E.
Zitat von der W Jörg im Beitrag #78den Aus- und Einbau der Räder mach ich selber.
Da hast du den größten Teil der Arbeit ja bereits gemacht. Dann Termin ausmachen, ins Auto packen, hinfahren, warten und das ganze wieder rückwärts ... das wäre mir viel zu umständlich.
So war es bei mir: Früher habe ich die Reifen mit den klassischen 18 und 19 Zoll-Größen auf Stahlfelgen immer selbst gewechselt. Dann kamen die modernen Reifen und die empfindlichen Alu-Räder. Dann habe ich selbst aus- und eingebaut und bin zu einem kleinen, Norton-fahrenden Händler gefahren. Die Reifen wurde während des Wartens montiert, nette Gespräche obendrauf. Dann ging der pleite und ich kaufte mir selbst eine Maschine. Zum großen Reifenhändler hinfahren und wider nach Hause und wieder hinfahren und wieder nach Hause bei merklich höheren Kosten, weil dort auch die Reifen deutlich teurer waren - dazu hatte ich schnell keine Lust mehr. Wenn man einigermaßen viel fährt im Jahr und sich so eine Maschine mit zwei, drei Freunden zusammen anschafft, kann das durchaus auch finanziell interessant sein. Von der Zeitersparnis mal ganz abgesehen.
Wir haben hier in BS eine reifen.com Filiale, viel billiger als dort bekommt man Reifen nicht. Beim Motorradhändler kosten die Reifen 30 - 50 % mehr. Da bringe ich die Ausgebauten Räder morgens vor der Arbeit hin und hole sie nach der Arbeit wieder ab - ich finde das recht angenehm.
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Zitat von Falcone im Beitrag #86Doch. Warten, bis die Reifen aufgezogen sind.
Genau so .... Wenn ich in Rente bin habe ich ja Zeit und werde dann warten bis der Reifen drauf ist ....
Der Vorteil bei der jetzigen Methode ist, ich brauche keinen Termin ... die können die Reifen einfach irgendwann im Laufe des Tages aufziehen wenn es gerade passt.
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ZitatIch wechsele meine Reifen ja seit ca. 14 Jahren selbst, nur mit Montiereisen, Felgenschonern und einer selbstgebastelten Vorrichtung, und manchmal mit viel Mühe. Hängt von den unterschiedlichen Reifenmarken ab. Bevor ich lange googeln muss: Was gibt es denn mittlerweile an Montierhilfen die das Montieren erleichtern?
Grüsse Kasimir
Ich mach das auch selbst. Bisher ist alles heil geblieben. Aber ins Schwitzen komme ich immer dabei. Und beim Aufpumpen habe ich noch nie drauf geachtet, ob das Rad steht oder liegt. Ich sag mal, es liegt. Das mit dem Draufspringen klappt bei mir nicht immer richtig, oder eher gesagt, er rutscht zwar drauf, aber der Randaufdruck eiert dann noch noch ein wenig. Ich habe schon gelegentlich auch die Luft wieder abgelassen und nochmal nachgeholfen. Ist vielleicht auch nur Kosmetik.
Auswuchten auf dem Wuchtbock ist bei mir immer die Krönung. Das ist Entspannung pur.