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Dieses Thema hat 48 Antworten
und wurde 1.599 mal aufgerufen
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Maggi Online




Beiträge: 42.029

31.07.2020 09:18
#16 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Ich dachte immer mit Spritzen.

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Ich springe hoch, ich springe weit,
warum auch nicht, ich hab' ja Zeit.
Frei nach H.E.

Luja-sog-i Offline



Beiträge: 13.036

31.07.2020 10:58
#17 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Im Frankfurter Bahnhofsviertel ist das so! Ok, weniger die Rehböckchen... Das verwechselt der H-P nämlich!


Gruß
Monti

O tempora, o mores!

Zephyr Online




Beiträge: 10.080

01.08.2020 16:43
#18 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Heute früh war es eine Taube.
Sie quert die Straße, prallt in die Scheibe eines PKW direkt vor dem Fahrer, trudelt auf die Straße.
Der Vollarsch fährt ungerührt weiter, das Tier zappelt.

Hin, ich kann das Tier umfassen (ist etwa so groß wie mein Papagei) und von der Straße tragen, wo es sonst sehr schnell überrollt worden wäre.

Es ist angeschlagen und schüttelt hektisch mit dem Kopf, ist dann eher benommen. Mittlerweile sitze ich in einer Bushalte, das Tier klettert auf meine Hand und wird ruhiger. Ein Auge sieht unnormal aus, ev ist die Pupile innerlich beschädigt, ein schmaler Blutrand am Schnabel, ein Beinchen wird nur schonend benutzt. Wir überlegen, es zum Tierarzt zu bringen, der es ev. einschläfert.

Diese Entscheidung nimmt uns die Taube ab, indem sie unvermittelt startet und versucht, auf einem Baum zu landen. Das gelingt unvollständig (das Auge?), der zweite Anlauf gelingt. Noch zwei, drei Wechsel zu anderen Bäumen, dann ist sie weg.

Mir ist unwohl, verlängere ich so Leiden?

Andererseits habe ich schon öfter Tauben mit nur einem Auge oder nur einem Bein gesehen.

Auf der Straße wäre sie gleich hin gewesen, so hat sie eine Chance.


C4

woolf Offline




Beiträge: 8.991

01.08.2020 18:46
#19 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Ihr habt ja eine suicidal veranlagte Tierwelt.

Kann gut sein, daß die durchkommt. Sind ja recht zäh.

Grüße,
W-olfgang

Gelernter Misanthrop.

Maggi Online




Beiträge: 42.029

01.08.2020 19:04
#20 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Als ich letztens die Amsel geköpft habe, habe ich auch nicht angehalten...

--
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Furchendackel Offline




Beiträge: 1.943

01.08.2020 19:14
#21 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Die Situation mit dem Reh hatten wir vor ein paar Jahren auf dem Heimweg. Abends neun Uhr im Herbst, auf einer Kreuzung im ländlichen Raum steht ein Auto mit Warnblinker, eine Frau mit kleiner Tochter daneben. Mitten auf der Kreuzung sitzt ein Reh, die Vorderläufe versuchen, das Tier von der Straße zu ziehen, die Hinterläufe machen nicht mit-anscheinend hat das Auto dem Reh das Rückgrat gebrochen, die Frau hatte den Unfall beobachtet. Unfallfahrer weg. Auf unsere Frage was nun? kam die Antwort: Polizei ist informiert, dauert aber noch 20 Minuten.
Ich hab dann der Frau gesagt, sie solle mit ihrer Tochter in die andere Richtung sehen. Ich hab das Reh dann zum Straßenrand getragen und mit dem scharfen Taschenmesser dem Schrecken ein Ende bereitet. Die ganze Zeit das Reh leiden lassen wollte ich nicht. Das die Purzelei bei sowas so lange braucht, um dann eventuell dem Jagdpächter Bescheid zu sagen, find ich nicht gut. Hab dann nichts mehr davon gehört...

Bis denne
der Dackel

Kole Feute un Nordenwind
givt´n krusen Büddel un´n
lütken Pint

Maggi Online




Beiträge: 42.029

01.08.2020 19:53
#22 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Gab's denn wenigstens leckeren Rehbraten?

Ich wäre zu weich, dem Tier den Garaus zu machen.

--
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Luja-sog-i Offline



Beiträge: 13.036

01.08.2020 20:23
#23 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Zu meiner Praktikantenzeit im Forst "durfte" ich unter Anleitung des Revierförsters ein überfahrenes Reh "aufbrechen", aber das war nicht mehr am Leben.
Das ist auch schon wieder 39 Jahre her...


Gruß
Monti

O tempora, o mores!

Maggi Online




Beiträge: 42.029

01.08.2020 20:28
#24 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Zitat
ein überfahrenes Reh "aufbrechen"


Das hört sich doch irgendwie schon scheisse an.

--
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Frei nach H.E.

Luja-sog-i Offline



Beiträge: 13.036

01.08.2020 20:30
#25 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Sagen wir so, aber es gibt schönere Dinge im Leben!


Gruß
Monti

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Hans-Peter Offline




Beiträge: 23.664

01.08.2020 21:49
#26 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Passend zum Thema:
Der Grill-Fred eins weiter unten...

Gruß
Hans-Peter
Atama kakushite, shiri kakusazu

Katzenklo Offline



Beiträge: 1.290

01.08.2020 21:54
#27 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Also ich hätte kein Problem damit, das auch so zu machen - das Reh zu tüten, wenn sein muß. Wüßte aber nicht wie. Wenn ich da irgendwo reinsteche, wo ich das Herz vermute, und es klappt nicht, das wäre mir zu krass.
Grüße

Katzenklo

Einer muß den Job ja machen!

ingokiel Offline




Beiträge: 10.473

01.08.2020 23:17
#28 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Halsschlagader, die geht immer.

Mattes-do Offline




Beiträge: 6.384

01.08.2020 23:37
#29 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Zu der Zeit als ich noch Nachts Taxi gefahren bin kam es im Sommer immer wieder vor das man Karnickel überfahren hat. Im Rückspiegel konnte man meistens nicht erkennen ob man diese Hoppelhasen richtig erwischt hatte oder nur so halb. Da blieb einem (Na ja - jedenfalls mir) nichts anderes übrig als umzudrehen und sich den Schlamassel im Scheinwerferlicht nochmal anzuschauen.

Oft genug mußte ich, wenn das arme Vieh noch rumzappelte oder mit angsterfüllten Augen in das Scheinwerfenlich schaute, zurücksetzen, zielen und dann mit Schmackes noch mal voll drüber fahren. Schön war das nicht und gerne gemacht habe ich es auch nicht aber es erschien mir in dem Moment das beste für das Tier zu sein.

Gruß,
Mattes

tom_s Offline




Beiträge: 4.421

02.08.2020 11:29
#30 RE: Rehböckchens trauriges Ende Antworten

Passt vielleicht nur am Rande hier her...

Letztens gab es eine Sendung, ich glaube im öffentlich-rechtlichen TV, da ging es darum, dass Fleischesser Tiere auf ihrem letzten Weg zm Schlachten begleiten. ich weiß jetzt nicht mehr, ob sie auch selbst Hand angelegt haben/sollten.

Tenor war jedenfalls, dass, wenn jeder sein Nackensteak selbst erlegen müsste, wäre der Fleischkonsum deutlich geringer. (Träfe für mich auf jeden Fall zu.)

Selbst erlebte Anekdote: Freund an der Uni hatte eine Jagdpacht, bzw. er hat die daraus resultierende Aufgaben für seinen erkrankten Vater übernommen.
Einmal zusammen auf Pirsch gewesen. Er hat ein Reh nicht sauber getroffen, sodass es flüchten konnte.
Bei miesem Wetter durchs dornigste Unterholz stundenlang auf Suche nach dem verletzten Tier war schon eher Mist.

Wie oft der Nachts raus musste bei Wind und Wetter um eine angefahrenes Tier zu suchen und zu erlegen/erlösen.
Da konnte ich die damals schon "angesagten" Sprüche vom Tiermörder und von Schickimicki-Jäger schon nicht mehr ganz nachvollziehen. (Aber das gehört wohl nicht hier her.)



Gruß
Thomas

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