Reines Roulette, habe alles versucht: Marke, Noname, Gel, Säure, Ladungserhaltung...
Eigentlich gibt es nur zwei sichere Erkenntnisse: Batteriepole sollten stabil sein (keine Blechlaschen), Mit Gel bin ich schlechter als mit Säure gefahren.
Derzeit laufen Versuche mit Lithium Batterien auch in einer W.
Ich hab mir vor 4 Jahren in einem Anfall von Verschwendungssucht eine Odyssey "Reinblei"-Batterie für die nur gelegentlich bewegte Gummikuh zugelegt. Alle paar Monate wird sie mit dem großen Pro-Charger mal über Nacht ein bißchen gequält. Selbstentladung ist gering, Start nach mehrmonatiger Standzeit problemlos. Na ja, 4 Jahre ist noch nicht langlebig... Aber, Maggi, wenn Du in Deinem Sparschwein überraschend einen Hunderter und etwas Kleingeld finden solltest, wär's doch einen Versuch wert - für's Gespann und Dein Anwendungsprofil scheint mir so was geeignet zu sein.
Alkoholfreies Bier... schmeckt richtig, ist aber falsch.
Zitat von Serpel im Beitrag #13Ich kauf Batterien niemals allein, sondern nur immer zusammen mit dem Motorrad. Hab ich bisher nur beste Erfahrungen mit gemacht und noch nie hat eine Batterie den Geist aufgegeben.
Zitat von Serpel im Beitrag #13Ich kauf Batterien niemals allein, sondern nur immer zusammen mit dem Motorrad. Hab ich bisher nur beste Erfahrungen mit gemacht und noch nie hat eine Batterie den Geist aufgegeben.
Gruß Serpel
Liegt's daran, dass Du die Kisten wieder verscherbelt hast, bevor die Batterien das Zeitliche segnen konnten?
Ich habe auch so eine Hawker-Reinblei-Batterie in der BMW. Teuer, aber funktioniert unauffällig gut. Aber ob sie den Mehrpreis wirklich bezüglich der Haltbarkeit wert ist?
Ich habe gerade festgestellt, daß die Yuasa doch "schon" vier Jahre alt ist. Für das Geld, das eine Reinbleibatterie kostet, kann ich mir fast schon zwei Yuasa kaufen, wären dann acht Jahre mit der Chance auf mehr. Oder vier Bosch (danke, Chris) dann wäre ich schon bei 16 Jahren.
-- Blog Ich springe hoch, ich springe weit, warum auch nicht, ich hab' ja Zeit. Frei nach H.E.
intAct Batterien werden in diversen Tests als Preis/Leistungs-Sieger angepriesen, zB bei motorradonline.de oder im GTÜ Test Ich selbst habe aber noch eine Yuasa in meiner W650. Von meiner Zeit bei Louis kann ich sagen: bevor du eine Delo kaufst, spar dir das Geld und kauf eine Saito.
Wenn ich die Situation bei der W so betrachte, die ja in aller Regel auf den ersten Knopfdruck gleich anspringt und die ebenso in aller Regel nicht bei großer Kälte im Winter gefahren wird (Kaltstartwilligkeit), so sind die Testkriterien des verlinkten Tests gar nicht so ausschlaggebend, sondern in erster Linie kommt es den W-Besitzern auf die Haltbarkeit an. Verständlich, wer nimmt schon gerne den umständlichen Batteriewechsel vor. In zweiter Linie sollte sie sich während längerer Standzeiten möglichst wenig entladen, weil auch das Nachladen der W-Batterie aufgrund ihrer schlechten Zugänglichkeit (insbesondere bei den ersten Modellen) nicht so einfach wie bei anderen Motorrädern ist. Beide Kriterien finden in den mir bekannten Tests aber keine Berücksichtigung. Verständlicherweise.
Es gibt also keinen wirklich brauchbaren Tipp für die optimale Batterie.
Wir hatten für unsere Ws immer eine neue (trockene) Batterie im Regal stehen. Nachdem die Batterie vom Gespann im letzten Frühjahr das Zeitliche gesegnet hat, habe ich mal eine Lithium-Ionen Batterie als Reserve ins Regal gestellt.
Der Mehrpreis gegenüber einer Bleibatterie ist inzwischen auch nicht mehr die Welt.
Ist denn da überhaupt noch ein nennenswerter Mehrpreis? Du kannst ja schließlich eine weitaus kleinere Batterie nehmen. Bei mir hat sich so eine winzige LiFePo bislang bewährt. Mal sehen, wie lange ...
Zitat von Falcone im Beitrag #20...Hawker-Reinblei-Batterie ... ob sie den Mehrpreis wirklich bezüglich der Haltbarkeit wert ist?
Das weiß man ja immer erst am Ende der Lebensdauer. Bei Dir, Martin, der Du ein Dutzend oder mehr Moppeds am Laufen hältst, spielen da wohl andere Kriterien eine Rolle als bei mir, der ich nur ein Fahr-Rad und ein weiteres zum Gnadenbrot halte.
Nota Bene: meine Bereitschaft, mich mit zur Unzeit versagender Technik herumzuärgern, wird mit fortschreitendem Alter immer kleiner. Meine Zeit wird mir immer wertvoller , und wenn ich mit einer einmaligen (schmerzhaften) Ausgabe eine Verdruß- und Zeitverschwendungsursache beseitigen kann, werde ich das auch immer wieder tun.
Dieter (und in der W hab ich LiFePO )
Alkoholfreies Bier... schmeckt richtig, ist aber falsch.