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 W650/W800 Technik Bereich
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Tieftouriger Offline



Beiträge: 12

05.08.2022 20:38
Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Hallo - auch wenn das Thema inzwischen den einen oder anderen nervt:

Hat wohl jemand Erfahrungen - insbgesondere VERGLEICHSMÄSSIGE - mit diesen genannten und aktuell erhältlichen Reifen? Also

Michelin Road Classic - Avon Roadrider II - Bridgestone BT 46 ???

Es wäre, wie gesagt, interessant, wenn jemand Erfahrungen mit ALLEN dieser Reifen hat - habe inzwischen hier in den Foren-Beiträgen ziemlich viel herum-gelesen, aber viele der Berichte beziehen sich auf ältere Reifen, da dies Thema ja schon vor 5? 10? 15? 25? Jahren hin und her ging...

Tieftouriger Offline



Beiträge: 12

05.08.2022 21:26
#2 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

...tut mir leid, wenn ich nerve; vielleicht zur Erklärung: mir stellt sich bei jeder Pneu-Erneuerung jedesmal die "Was nehme ich diesmal?" - Frage. Als die mit meiner Erste-Serie-W übernommenen Reifen, die sich beim Fahren tatsächlich bissel wie aus Holz anfühlten, nach der Rückkehr von einer Alpen-Dolomiten-Tour sich insbes. vorne in eine Art Slick mit Knubbeln und Wülsten verwandelt hatten (das müssten wohl diese Accolades gewesen sein), wollte ich zunächst - das müsste so 2009 oder 2010 gewesen sein - die ja eingetragene und m. E. besonders optisch sehr schön passende Original-Bereifung drauf machen; allerdings waren mir die Dunlops K81 TT100 im Vergleich zu anderen Angeboten zu teuer und viele der damals aktuellen Reifen - Profilbilder zu unpassend für dieses End- 1960er Motorraddesign; allerdings wurde damals allerorten (auch hier im Forum?) der wohl gerade relativ neue gemässigte Enduro- K60 als summende Variante diskutiert. Dass ein Satz K60 ca. die Hälfte der Markenbindungs- Dunlops oder Bridgestones kosten sollten, war zusätzliches Argument - und das Stollige der Reifen kannte ich eben auch von hunderten Schwarzweiss-Fotos aus historischen Krad - Zeiten!

Damals konnte man bei Heidenau telefonisch einen netten Mitarbeiter erreichen, der mir spontan die Hersteller-Unbedenklichkeitserklärung zu mailte. Mit den neuen Stolligen fuhr ich dann zum gerade anstehenden TÜV in Neustadt/Weinstrasse (wo ich zwar nicht mehr, aber meinen Eltern noch wohnen). Der Prüfer machte sogar noch eine kurze Bemerkung zum optisch nicht ganz zur Serien- W passenden Reifendesign - und gab mir ohne weiteres Zucken die Plakette. Das ist deswegen interessant, weil derselbe Dorf-TÜV 2 Jahre später ein Riesen- Aufhebens gemacht hat - Stichwort "anderer Kollege" - und die SELBEN Heidenaus, die da erst so 3-4000 km drauf hatten (die wird als Klein- und Kurvenstrassen- Motorrad in Süddeutschland deponiert, obwohl ich 640 km entfernt wohne), zunächst gar nicht zulassen und dann mit grossem Geächze und Gestöhne des (etwas übergewichtigen, keinesfalls Motorad-fahrenden) Prüfingenieurs und wiederholtem Kopfgeschüttel und nach ewiger Lektüre im www bzgl. dieses Themas (es schien, als machte der Mann sich gerade in dem Moment schlau zu dem Thema - und ärgerte sich gleichzeitig darüber) - jedenfalls in einer gefühlt stundenlangen Aktion schliesslich wurden die K60 vielzeilig in Brief und Schein eingetragen (sodass die EIGENTLICHE Reifenbindung jetzt keinen Platz mehr auf dem Formular/KFZ-Schein hat, kicher)...
Seitdem habe ich mehrere Sätze K60 zerfahren und war eigentlich ganz zufrieden mit der "Performance" - entweder auf kleinen, engen Strecken im Pälzer- und Schwarzwald und Elsass, sowie alle Jahre mal wieder so eine Alpen- und Dolomiten- Tour, da die W650 sich auf Serpentinen und Passstrassen sichtlich wohl zu fühlen scheint (und der Fahrer auch).

Ach ja - ich komme eigentlich von alten, vorher gefahrenen 1950er- Jahre Böcken der maximal Viertelliterklasse, also so richtig Brot&Butter - Go-to-Work- und 1x pro Jahr "Sommerfrische" - Motorrädern mit laut bollernden 2T- Motoren; DKW und Zündapp hatten noch 3-Gang- Knüppelschaltungen, die hochmoderne Victoria KR25 Aero schon eine exakte 4-Gang Fussschaltung und Teleskopgabel; dazu natürlich nur Schwingsättel und Fischschwänze und KEINE Hinterradfederung; zum Auflockern gab es noch Heinkel- und Vespa - Phasen, je nachdem, was da so in den Scheunen (und bei Dorf-Autohändlern auf dem Hof) stand - ich sage das deswegen, um zu erklären, wieso die W mit den Accoladen mir danach wie ein geradezu futuristisches Science Fiction - Krad vorkam und ich erst nach Wechsel zu den Heidenaus bemerkte, wie schlecht die im Vergleich zu "modernen" Reifen eigentlich waren! - Na ja - und meine Lieblings V7 - Guzzi hat, wie die alten Hobel auch, ja eher funkensprühendes Ständer - Gedöns als Schräglagen- Begrenzer und nicht etwa wegrutschende Gummis... Die W ist tatsächlich mein erstes Motorrad gewesen, dass man als bissel "sportlich" bezeichnen könnte!

Aber man holt eben doch langsam auf; als Laternenparkplatz- und Stadtmotorrad habe ich inzwischen die PX gegen eine 88er NTV eingetauscht - mit nem Kardan wird man zusätzlich einen Haufen Sorgen los! - und bei der war der Wechsel von den Reifen, die beim Kauf (zum Preis der ausstehenden Vespa-Motoren-Revision) drauf waren und den jetzigen BT45 ja auch eine Art Erweckung - kam mir direkt vor wie ein Rennmotorrad/Kurvenräuber! Die NTV! Insbesondere bei Nässe fährt die mit BT45 wie auf Schienen - aber das ist ja hier allen bekannt...

Tja - und jetzt steht wiederum bei der W ein Reifenwechsel (ohne HU- Druck) an und inzwischen gibt es ja eine ziemliche Auswahl an passenden Reifen (die K60 halten eben so lange, dass ich die erst alle halbe Dekade mal wechseln muss) - und jetzt würde ich gerne mal wieder einen Strassenreifen ausprobieren! Insbesondere weil der Kollege, mit dem ich jetzt nächstens nach Korsika fahren will, mir unbedingt den best-getesteten Michelin Road Classic empfiehlt (weil der eben best-getestet plus von Michelin für die W650 empfohlen wird) - aber dieser Road Classic hat mir, wie diverse andere aktuelle Strassenreifen auch, ein zu modernes Profil-Design!

Einigermassen ok finde ich jetzt noch den BT45 - Nachfolger BT46 (der Vorderreifen muss wenigstens ansatzweise "optisch gefallen" - das Auge isst, äh- fährt mit! Zumindest bei Leuten, die bei Fahr-Pausen ihre Karre gerne in möglichst in Sichtweite geparkt haben, um es beim Kaffeetrinken erfreut anschauen zu können - weiss nicht, ob jemand das kennt) - und der Avon Roadrider MkII geht mit seinem Wellenlinienmuster und geschlängelter Teil-Mittelsicke gerade noch so - und ist aber ein preislicher Hit!
Mein Road-Classic empfehlender Fahr- und Motorrad-philosophier- Kumpel hatte auf einer seiner Kisten (eine Paso?) auch mal einen Avon drauf und fand den recht gut - die BT46 werden sicher, wie auch die Vorgänger, ok sein, die Michelins und Avons auch - daher eben ENDLICH die Frage: kann ich guten Gewissens die Roadrider II draufmachen? Oder sind die, wenn ich jetzt von der Pfalz aus durch Schwarzwald, Alpen und Norditalien via Genua nach Korsika übersetze, dort 1x rund fahre und danach wieder zurück, "fertig"? Wenn der Avon ein "Rennreifen" ist, dann ist der ja nach 5000 km alle, oder? Wie sind im Vergleich dazu die beiden anderen? Es kann ja auch vorkommen, dass man mal etliche hundert Km im Regen fahren muss - da sind die modernen Gummis wahrscheinlich ganz nützlich... -
Wäre ich reich, würde ich wahrscheinlich wegen der Optik die K81 haben wollen - weil die eben so schön sind und so gut zu diesen alten Motorräder-Design passen - aber die werden zZ so für um die 400,- € angeboten!


Komisch - hatte ich nicht mal vor Jahren eine Signatur??

Alles weg! - Jo.

Tieftouriger Offline



Beiträge: 12

05.08.2022 21:40
#3 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

...merkwürdig - habe ich tatsächlich nur "2", also so wenige Beiträge? Bin sicher schon seit den Nuller-Jahren hier im Forum angemeldet - kann es sein, dass ältere Beiträge irgendwann gelöscht werden?? - Na ja - war wohl, wenn überhaupt, nix wichtiges!

ÜBRIGENS wäre interessant, wieso die Reifenhersteller, die schonmal ganz hübsche Oldschool- Retro- Reifen (eventuell mit den originalen, alten Pressen) produziert hatten, diese historischen Reifen nicht für die ja inzwischen immer grösser werdende Retro-, Vintage-, Classicbike-, Caferacer- oder Vintage- Klientel ihre alten Reifenformen mit zeitgemässem Aufbau und Gummimischungen nach-produzieren? Nach meinen Erfahrungen mit diesen super-kurvenagilen Enduroreifen (habe mir mit einem Supermoto-Kumpel auf kleinsten Pfälzer Wald - Strässchen wilde Verfolgungsjagden geleistet - die W liess sich nicht richtig abschütteln - allerdings musste ich i. a. nur seiner Fahrlinie hinterherbrettern und mir keine eigene Fahrlinie ausdenken (...) - der K60 hat das ziemlich anstandslos gemacht) scheint es offenbar viel weniger auf's Profil als eher auf die Gummimischung anzukommen!

Die Wunder der al-chemischen Reifenküche! ...Jo.

3-Rad Online



Beiträge: 33.580

05.08.2022 21:58
#4 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Bei der W kommt es eher auf den Fahrer an, als auf den Reifen.
Die Reifen können eigentlich alle mehr als die W.

Und angemeldet bist du, zumindest unter diesem Nickname, seit 2011.
u160601_Tieftouriger.html

Zitat
die K60 halten eben so lange, dass ich die erst alle halbe Dekade mal wechseln muss



Ich glaube bei der Jahresfahrleistung, wirst du mit jedem Reifen gut bedient sein.

Tieftouriger Offline



Beiträge: 12

05.08.2022 22:36
#5 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Ja, kommt mir auch so vor - beim Wechsel von den beschriebenen historischen Mobilisierungshilfen (hinterrad-ungefederte 200er- und 250er Bj. bis Anfang der 1950er) zu aktuellerem Fahrgerät dachte ich mir auch erstmal "uuups!" Aber man muss eben auch mal bremsen - und auch, wenn's nass ist... Das getestete Nassstrecken- Verhalten ist bei den dreien jedenfalls ähnlich; das waren aber auf den Reifenverkäufer- Websites m. E. alles "Kunden-Bewertungen"...

Äh - kann man eigentlich seinen Nickname irgendwie ändern? Weiss auch nicht, was mich damals geritten hat (wenn ich jetzt wenigstens tuningmässig die Drehmoment-Kurve der W entsprechend ändern würde, würde er deutlich besser passen. Aber 4 Silben...?

Tieftouriger Offline



Beiträge: 12

05.08.2022 23:35
#6 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Ja, kommt mir auch so vor - beim Wechsel von den beschriebenen historischen Mobilisierungshilfen (hinterrad-ungefederte 200er- und 250er Bj. bis Anfang der 1950er) zu aktuellerem Fahrgerät dachte ich mir auch erstmal "uuups!" Aber man muss eben auch mal bremsen - und auch, wenn's nass ist... Das getestete Nassstrecken- Verhalten ist bei den dreien jedenfalls ähnlich; das waren aber auf den Reifenverkäufer- Websites m. E. alles "Kunden-Bewertungen"...

Äh - kann man eigentlich seinen Nickname irgendwie ändern? Weiss auch nicht, was mich damals geritten hat (wenn ich jetzt wenigstens tuningmässig die Drehmoment-Kurve der W entsprechend ändern würde, würde er deutlich besser passen. Aber 4 Silben...?

Tieftouriger Offline



Beiträge: 12

05.08.2022 23:40
#7 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

...wieso ist das letzte jetzt doppelt? DA DARF GERNE EINS GELÖSCHT WERDEN - weiss nicht, wie man das selbst macht!?!

Maggi Offline




Beiträge: 45.338

06.08.2022 02:10
#8 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Zitat
...wieso ist das letzte jetzt doppelt?


Kommt schonmal vor, kein Grund zur Panik.

--
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Frei nach H.E.

gerry Offline




Beiträge: 3.709

06.08.2022 07:36
#9 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Hallo,

also ich hatte/habe (nach einigen Umwegen über andere Reifen) zur Zeit die "Michelin-Pilot-Activ" drauf. Da die aber nicht mehr hergestellt werden, werde ich jetzt auf die "Michelin-Road-Classic" umsteigen (wie so viele hier ). Mit dem Reifen war/bin ich fahr technisch sehr zufrieden und denke jetzt, das auch der Nachfolger "Michelin-Road-Classic" für mich passen wird.

Zitat von Tieftouriger im Beitrag #2
- aber dieser Road Classic hat mir, wie diverse andere aktuelle Strassenreifen auch, ein zu modernes Profil-Design!


Ja, das Profil ist den heutigen Sicherheitsanforderungen angepasst (wie auch schon bei seinen Vorgänger) und zumindest der Pilot-Activ liefert mir ein sicheres Fahrgefühl in allen Situationen und vor allem bei Regen habe ich mich noch bei keinem anderen Reifen so Sicher gefühlt und ich Hoffe, das der Nachfolger dem nicht nachsteht.

Es erhebt sich für mich also die Frage ob Du lieber eine (für Dich) schöne Optik willst oder einen modernen sicheren Reifen?
Oder anders gefragt: Möchtest Du in Schönheit an der Eisdiele glänzen oder sicher bei Regen um die Kurve kommen?

Gruß Gerry



zzzz

Maggi Offline




Beiträge: 45.338

06.08.2022 10:10
#10 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Ich bin die ersten Jahre immer den TT gefahren, hauptsächlich wegen der Optik. Der ist bei trockener Fahrbahn o.k., wenn man nicht zu flott unterwegs ist. Bei Regen ist er aber auch nicht das Gelbe vom Ei.
Irgendwann bin ich dann auf den Avon Road Rider I umgestiegen, der war schon wesentlich besser und das Motorrad ließ sich viel agiler fahren, allerdings gegen Lebensende des Reifens wurde der Avon ziemlich schmierig und man rutschte da schonmal etwas in den Kurven. Im Regen war er auch nicht so der Bringer.
Inzwischen fahre ich die Kombi Conti Road/Classic Attack, klar, optisch ist der sehr modern, aber eben auch fahrtechnisch absolut top, egal ob bei trockener oder nasser Fahrbahn.
Den K60 habe ich auch schon gefahren(allerdings noch nicht im Regen), ein guter Kompromiss zwischen Optik, Handling und Preis.

Bei Reifen ist es einfach so, man muss das selbst er"fahren" was einem zusagt, nicht umsonst füllen Reifendiskussionen Bände und "den" Reifen gibt es nicht, weil eben auch die Fahrstile sehr unterschiedlich sind.

--
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warum auch nicht, ich hab' ja Zeit.
Frei nach H.E.

Wisedrum Offline




Beiträge: 8.377

06.08.2022 10:21
#11 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

So ist's. Fahre nur mit dem TT. Passt zu meinem Fahrstil, Geschmack aber nicht mehr zu meinem Geldbeutel. Es sei denn, jemand will kaum benutzte mal wieder günstig abgeben. Einen Vorderreifen als Reserve hab ich noch. Ein Hinterreifen wäre mir lieber, da er schneller als der vordere verschleißt.

Liegt hinten ein Wechsel an, kauf ich vermutlich eine andere Marke, vielleicht den Michelin und hoffe, dass ein HU-Prüfer nicht wegen Mischbereifung anfängt rumzuzetern. Eine eventuelle Diskussion, in die ich mit neuesten Erlässen zu Reifenpaarungen einsteigen werde, hat aber noch 1,5 Jahre Zeit, weil ich die W erst im Frühjahr tüvte.

Der TT ist schon sehr cool aber uncool teuer im Handel.

Hobby Offline




Beiträge: 40.377

06.08.2022 13:22
#12 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Zitat
Bei der W kommt es eher auf den Fahrer an, als auf den Reifen.
Die Reifen können eigentlich alle mehr als die W.



das sehe ich ebenfalls so !

und wenn man mal von einem abgeledert wird
der ein 27PS Motorrad aus den 80er Jahren fährt
wo die Reifen dem Baujahr entsprechen
macht man sich auch nicht mehr so viele Gedanken über theoretische Dinge...

.
.
Gruß Hobby

Axel J Online




Beiträge: 12.830

06.08.2022 13:40
#13 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Mein Kommentar zum Conti: grundsätzlich nicht schlecht, er hat aber einen gravierenden Nachteil für "ohne ABS" Fahrzeuge, er rutscht ohne Vorankündigung schlagartig weg, nicht so wie der BT, der die Haftgrenze mit dem typischen Reifengewimmer ankündigt. Vor gar nicht langer Zeit bei einem Mitfahrer leider passiert. In dem Fall das Bremsen.

Axel

Tieftouriger Offline



Beiträge: 12

06.08.2022 14:17
#14 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Tja, da bin ich immer am Hin- und Her- Denken; einerseits "tolles Mopped", die W fahre ich ja nicht wegen "praktisch", sondern wegen "gefällt mir" - andererseits aber dann wieder "Vernunft", man will ja auch für die unschönen Eventualitäten gewappnet sein! Bisher fand ich den K60 da nen guten Kompromiss - während ich mich gleichzeitig frage, wieso die schönen TT und Accolade nicht aus - ich nennˆs mal MODERNEN MATERIALIEN produziert werden - verkauft bekämen die Hersteller diese Reifenmuster allemal!

Tja - Jo.

Tieftouriger Offline



Beiträge: 12

06.08.2022 15:29
#15 RE: Und es hört nicht auf! "ständiges Thema "Reifen": Road Classic vs. Roadrider Mk ll vs. BT 46 Antworten

Was ja auch noch so ein Aspekt ist: habe im Zuge des leider unaufhaltbaren Älterwerdens bemerkt, dass sich mit der Zeit die physischen und, äh - "neuronalen" Fähigkeiten leider bemerkbar verschlechtern - beim Einspur-Fahren bzgl. des Gleichgewichtssystems! Jeder Moppedfahrer kennt wohl diese bei Nässe durchfahrenen Kurven, in denen plötzlich diese Regenwasser- Ablaufdeckel (Beton in Stahlrahmen) sitzen, die sich nicht mehr umfahren lassen; bei Nässe rutscht man dann erst vorne, dann hinten so 1 bis 2 cm über den Stahlrand weg - früher habe ich das allenfalls registriert, heute gibts da jeweils nen Adrenalin- Flash, bei dem mir ein spontanes "Boah!" rausrutscht... Das Gleichgewichtssystem scheint wohl auch zu verkalken! Und da ist gegen ein wenig mehr Sicherheit durch die Gummis ganz und gar nix einzuwenden!

Aber schön, wenn man das auch mit passend aussehendem Profilbild haben kann! Wie gesagt, das BT46 - Vorderreifen- Profil finde ich von den "Neuen" noch am besten - aber mich reizt die Möglichkeit, dass man aktuell für ca. 200,- € einen kompletten Decken-Satz Avons bekommt - der ja "modern" ist und deutich besser Kunden-getestet als der schöne TT100; würde also gerne meinerseits testen - jedoch die älteren Berichte über die Vorgänger- Roadrider, die irgendwie Risse kriegen sollen und im weit abgefahrenen Zustand nicht mehr gut haften, schrecken mich etwas ab.

Allerdings ist der Roadrider Mk II ja das Nachfolge- Produkt, an dem die Fehler inzwischen herstellerseits -hoffentlich- abgestellt wurden - daher die Frage, ob da jemand was zu sagen kann (Risse, weniger Haftung - Haltbarkeit), der mit den Avons MkII schon ein paar km Erfahrung hat (in den "Kundenbewertungen" haben alle drei, BT46, Road Classic und Roadrider 4 von 5 Sterne bei "Nassfahreigenschaften" bekommen - also gleiche Bewertungen...)?

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