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Dieses Thema hat 43 Antworten
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 Motorrad
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3-Rad Offline



Beiträge: 31.952

29.08.2016 12:13
Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Das könnten die Japaner doch auch, oder?

IMG_20160829_120804840.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Wolli52 Offline




Beiträge: 10.002

29.08.2016 12:31
#2 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Moin Norbert,
natürlich können die sowas (wenn Du den Kettenkasten meinst), aber
- da sitzt irgendwo noch ein spitzer Bleistift vor der Fertigung, der die paar Yen bei der Montage sparen möchte,
sowohl bei der Fertigungszeit (Kette muss eingefädelt werden), evtl. bei den Materialkosten.
- dann kann man die hübschen goldenen, roten oder blauen Ketten nicht sehen. (gibt ja hier schon den Wunsch, der Köwe bei der Arbeit zu zusehen)
- verchromte Schutzbleche sind halt fürs Auge oder eine andere Körperöffnung
- da gibt es bestimmt noch andere Gründe.

Gruß
Wolli

Älterwerden ist nicht für Feiglinge

Raffnix Offline



Beiträge: 424

29.08.2016 12:45
#3 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

So 'ne gekapselte Kette laeuft ja ewig.
Da kann man dann kein Geld mit Ersatz verdienen.

Was issen das fuer 'n Mopped.
Irgendwas aussem Osten?

ETZ 250 vielleicht?

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Dieser Post wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gueltig.

Mattes-do Offline




Beiträge: 6.139

29.08.2016 12:46
#4 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Natürlich könnten die Japaner auch - wenn sie denn wollten.

Ein problem hatten die geschlossenen Kettenkästen aber auch: Aus den Augen - aus dem Sinn.

Ich kannte früher ein paar MZ-Fahrer die meinten nichts an der Kette machen zu müssen, sie sei ja gekapselt. Als diese Leute sich dann über magelnde Leistung ihrer Emmen beklagten und ich ihnen sagte sie sollten mal ihre Ketten nachschauen war des Erstaunen doch recht groß als da ein rostrotes, steifes Etwas zum Vorschein kam.


Oder Norbert meinst Du jetzt die Möglichkeit das Hinterrad auszubauen ohne die Kette anzufassen? Tja - siehe oben.

Gruß,
Mattes

Wisedrum Offline




Beiträge: 6.685

29.08.2016 12:52
#5 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Zitat von Mattes-do im Beitrag #4
Natürlich könnten die Japaner auch - wenn sie denn wollten.



Sie haben schon mal gewollt.
Die Yamaha TR1 hatte so ein geschlossenes System.
http://www.motorcyclespecs.co.za/Gallery...amaha%20TR1.jpg

Wisedrum

3-Rad Offline



Beiträge: 31.952

29.08.2016 12:53
#6 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Ja Mattes das mit dem leichten, sauberen Ausbau meine ich auch. Wer Guzzi oder BMW fährt, der weiß was ich meine.

Es ist eine Sauer ETZ 251

20160624_142555.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Soulie Offline




Beiträge: 27.212

29.08.2016 12:57
#7 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Uuups! Was hat denn der Sauer für'n Treibmittel in den Tank geschüttet?

Serpel Online




Beiträge: 44.149

29.08.2016 12:57
#8 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

So ein halb garer Kettenkasten ist wohl das dämlichste, wo gibt. Nie war Kettenpflege so aufwändig wie mit voll gekapselter Kette, die doch nicht im Ölbad läuft. Und wehe, die Kette fluchtet nicht in den Schläuchen, dann gibt's Gummi-Mehl im Kettenfett. Gut für die Schmiereigenschaften.

Gruß
Serpel

Wisedrum Offline




Beiträge: 6.685

29.08.2016 13:03
#9 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Da war Yamaha bei der TR1 ein ganzes Stück weiter, Zitat aus Wikischlau:

"Eine Neuentwicklung stellte dagegen der geschlossene Kettenkasten dar, in dem eine konventionelle
Rollenkette (ohne O-Ringe) in einem Lithiumfettbad läuft
. Diese Konstruktion ermöglicht einen geringen
Verschleiß und damit lange Laufleistungen der Antriebskette, die nach Werksempfehlung nur etwa alle
6.000 km nachgespannt und erst nach rund 50.000 km gewechselt werden sollte. In der Praxis waren
sogar erheblich längere Wartungs- und Wechselintervalle möglich. Damit schien eine kostengünstige
und weniger leistungsraubende Alternative zum Kardan- oder Riemenantrieb gefunden worden zu sein.
Dieses Konzept setzte sich jedoch bei Serienmotorrädern nicht durch."

Konventionelle Kette finde ich spannend. Von Nachschmieren wird nichts geschrieben, auch nett.
Warum sich das Konzept nicht durchsetzte bei den Vorteilen?
Man muss nicht alles verstehen.

Wisedrum

Ulf Offline




Beiträge: 12.939

29.08.2016 13:07
#10 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Moin

bei der TR1 sollen mit einfacher Kette ohne O-Ringe Laufleistungen über 50.000 drin gewesen sein.
Das war aber zu einer Zeit, in der es noch keine O-Ring Ketten gab und du alle paar 100 Kilometer die Kette spannen mußtest.
Als dann die O-Ring Ketten rauskamen, hatte sich das Thema Fettkettenkasten erledigt.

Grüße
Ulf

3-Rad Offline



Beiträge: 31.952

29.08.2016 13:09
#11 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Der Vorbesitzer hat mir gesagt, das er in den letzten 4000 Km nix nachgeschmiert hat.
Jetzt beim Reifenwechsel wollte ich das dann erledigen.
Nicht nötig! Die Kette ist komplett mit einem Fettfilm überzogen. Gerade für die Winterfahrerei empfinde ich das als angenehm.

Wisedrum Offline




Beiträge: 6.685

29.08.2016 13:10
#12 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Also nicht wie im Artikel beschrieben alle 6.000km nachspannen oder gar noch später.
Alles Lug und Trug. Auf die paar 100km Nummer hätt' nich' so'n Bock, das bedeutet ja mehr spannen als fahren.
So'n Spanner bin ich auch nicht.

Wisedrum

Mattes-do Offline




Beiträge: 6.139

29.08.2016 13:14
#13 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Früher gabs auch mal so einen Spruch:

Honda, immer nur Honda,
die andern sind schon da,
nur ich muß Kette spannen!

Gruß,
Mattes

Wisedrum Offline




Beiträge: 6.685

29.08.2016 13:19
#14 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Warum eigentlich nicht das Beste aus beiden Welten kombinieren?
O-Ring Kette mit Fettkettenkasten.

Eine O-Ring Kette besteht nach meinen Erfahrungen nicht übermäßig lang gegen die Witterung.
Schützt man sie vor ihr, könnte das bedeuten, einmal ein kettengetriebenes Motorrad kaufen und
dann, egal wie viel km man mit ihm zurücklegt, nie wieder Kette wechseln oder kein Kettenfett mehr aus
dem Hinterradbereich entfernen müssen. Was für eine Vorstellung!

Oder zersetzen sich die O- oder X-Ringe auch in so einem Kasten mit der Zeit?

Wisedrum

3-Rad Offline



Beiträge: 31.952

29.08.2016 13:23
#15 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? antworten

Da ist wohl die Hitzeentwicklung zu groß.

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