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Dieses Thema hat 43 Antworten
und wurde 1.764 mal aufgerufen
 Motorrad
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Wisedrum Offline




Beiträge: 6.689

29.08.2016 15:12
#31 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Ist die eingelaufen?

Wirkt 'nen bisschen klein unter Dir, der, der Du auch ein wenig overdressed für
den Rollomaten zu sein scheinst.

Aber Du hast sie ja schon wieder abgetickert.

Wisedrum

Zephyr Offline




Beiträge: 9.535

29.08.2016 15:17
#32 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Offene Kette finde ich ok, wenn ich die Ästhetik des Krades sehe. Dabei sollte die Kette selber auch an der Außenfläche sauber sein (natürlich Rollen und Laschen gefettet).
Der Kettenkasten war immer etwas plump.
Meine alten Kräder haben das ja, teilweise sogar mit Zwangsschmierung der Ketten über einen Schneckengang an der Getriebeausgangswelle, die ab und an einen Tropfen Getriebeöl auf die Kette und in den Kasten befördert.
Steht die Kiste, gibt es immer auch einen Tropfen unter dem Kasten. Kette spannen ist da auch nicht so doll.

Und Kardan? Meine alte Guzzi fraß Kreuzgelenke im Seitenwagenbetrieb. War auch nicht billiger als Ketten wechseln. Und Kardan frißt Leistung.

C4

decet Offline




Beiträge: 7.004

29.08.2016 15:30
#33 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Ja, früher. Da konnte man sich's aussuchen, Moped mit Ölbad-Kettenkasten:
http://www.50kubik.de/garage/mopeds/heinkel-perle.htm

oder Moped mit Kardan:
http://www.wechsler.ch/media/Flash-IMG_7239.JPG

Dieter (es gibt nix Neues unter der Sonne)

Alkoholfreies Bier... schmeckt richtig, ist aber falsch.

sandklaus Offline



Beiträge: 152

30.08.2016 00:35
#34 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Und noch besser, Heinkel_- Roller Tourist:
Geschlossener Kettenkasten ähnlich Perle ,
jedoch als Einarmschwinge ausgelegt und
Schwingendrehpunkt gleich Ritzeldrehpunkt.
Alles im Ölbad und mit Kettenspanner.
Besser geht's nicht.
Und das in den fünfziger Jahren!

Gruß Klaus

Knallert Offline




Beiträge: 625

30.08.2016 10:54
#35 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Man könnte an der W auch einen bescheidenen Anfang machen:
Über dem vorderen Ende des Kettenschutzbleches hat das Hinterradschutzblech eine Aussparung, aus der das abgeschleuderte Tropfwasser des Reifens direkt auf die Kette träufeln kann, samt Sand und Dreck. Wie stark hängt sicher vom Fahrtwind und Verwirbelungen ab.
Zwei Handbreit weiter vorne wird das größtenteils abgeschleudert, wenn die Kette in die Kurve läuft. Größtenteils.
Wegen des kleineren Teils würde sicher eine wie auch immer beschaffene Abschirmung gegen dieses Tropfwasser helfen.
Kann man übrigens gut beim Moped Putzen beobachten, so ist es mir auch aufgefallen.
Vielleicht mal eine Winterbeschäftigung?

Grüße,
Knallert

Falcone Offline




Beiträge: 103.588

30.08.2016 21:31
#36 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Also auf eine Kattenkasten kann man meiner Meinung nach heute sehr gut verzichten. Die Vorteile, die er früher mal gehabt haben mag, haben sich heute in Nachteile verkehrt. Was traurig ist, ist, dass die Hersteller es weitgehend nicht schaffen, die Kette gegen das vom Reifen kommende Spritzwasser zu schützen - siehe W. Was noch trauriger ist, ist, dass man es heute nicht mehr schafft, den Radausbau so einfach wie bei der MZ zu machen: Kette bleibt mit Kettenblatträger an der Schwinge, verstellt sich nicht und das Rad lässt sich seitlich rausziehen und rausnehmen. Leider stehen da bei modernen Motorrädern die Scheibenbremsen im Weg.
Zur besseren Pflege gehören Ketten zudem auf die rechte Seite. Auch ein Erbe der blöden Japsen.
Und bei Guzzi ist das leider dank Scheibe auch nicht mehr so wie früher. So ein Hinterradausbau dauert bei viel Übung locker eine halbe Stunde, was bei der W in weniger als 10 Minuten zuschaffen ist. Ich war jedenfalls ziemlich enttäuscht von dieser Entwicklung.
Und wenn man dann dabei noch sieht, wie viele Fehler Reifenwerkstätten dabei einbauen können ...

Grüße
Falcone

Serpel Offline




Beiträge: 44.174

30.08.2016 21:47
#37 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Zitat von Falcone im Beitrag #36
Was noch trauriger ist, ist, dass man es heute nicht mehr schafft, den Radausbau so einfach wie bei der MZ zu machen: Kette bleibt mit Kettenblatträger an der Schwinge, verstellt sich nicht und das Rad lässt sich seitlich rausziehen und rausnehmen. Leider stehen da bei modernen Motorrädern die Scheibenbremsen im Weg.

Gehen tun tät's schon, aber ist wohl ziemlich aufwendig und teuer - für den Serienbau zu teuer.

Gruß
Serpel

Falcone Offline




Beiträge: 103.588

30.08.2016 21:49
#38 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Ich kann hier den Film nicht sehen. Aber was soll daran teuer sein, wenn man den Kettenradträger an der Schwinge fixiert, wie es MZ getan hat - und übrigens viel deutsche Motorräder der 50er jahre.

Grüße
Falcone

Serpel Offline




Beiträge: 44.174

30.08.2016 21:57
#39 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Ich meine die Lösung im Film, die du nicht sehen kannst. Ist wohl für den MotoGP zum sekundenschnellen Radwechsel konstruiert und erscheint mir recht aufwendig.

Gruß
Serpel

Knallert Offline




Beiträge: 625

31.08.2016 00:10
#40 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

mit so nem Trümmer von Schwinge würde die W auch bestimmt nicht mehr ganz so wackeln. Aber das hatten wir ja schon...

Knallert

  (aber tät wohl ziemlich behämmert aussehen ) 

decet Offline




Beiträge: 7.004

31.08.2016 09:26
#41 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Mach mir mal die W-Schwinge nicht so pauschal madig. Die ist für ihre Aufgabe ganz manierlich. Es hilft natürlich, wenn die beiden Federbeine ungefähr gleich wirken, und da sind die originalen nicht so dolle, die halten gerade mal 20-30T km, dann sind sie - selbstverständlich verschieden weit - verschlissen, und das mag die Fuhre gar nicht.

Dieter (IKON. Mehr sog' ih ned.)

Alkoholfreies Bier... schmeckt richtig, ist aber falsch.

Wisedrum Offline




Beiträge: 6.689

31.08.2016 09:32
#42 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Dann müssten die Beinchen an meiner Fuhre
nach runden 47.000km schon längst hinüber sein. Jetzt ohne das viele Urlaubsgepäck,
selbst damit nicht 'wirklich', kommt mir das überhaupt nicht so vor. Die Federbeine der W
sind schon von Anfang an recht schwing-und
nachschwindigfreudig. Keine signifikante Steigerung bemerkbar. Leg' ich mal als gewollt
kommode Abstimmung von Kawa aus.

Und nun komme man mir nicht mit dem schleichenden Prozeß der Gewöhnung, durch den man sich dran gewöhnt und den Verschleiß als 'normal' empfindet.

Mattes-do Offline




Beiträge: 6.146

31.08.2016 09:43
#43 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Warum nicht

Gruß,
Mattes

Wisedrum Offline




Beiträge: 6.689

31.08.2016 09:45
#44 RE: Warum gibt es solche ordentlichen Lösungen eigentlich nicht mehr? Antworten

Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist
und sich nicht so schnell von was trennt.
Zumal die Trennung mit 'hübschen'
Folgekosten verbunden ist.

Wisedrum

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