Hallo, bei meiner W ist mir im Herbst aufgefallen, daß der Vorderreifen Luft verliert. So ca. 1 Bar in 3 Wochen. Auf alle Fälle deutlich mehr als normal. Habe halt vor größeren Fahrten immer nachgeschaut und aufgepumpt. So, daß es während einer Fahrt schnell weniger wurde und hätte gefährlich sein können, war es nicht. Trotzdem will ich die Sache jetzt demnächst - wenn ich sie wieder aus dem Winterschlaf wachküsse - mal angehen. Zum Reifenhändler in der Nähe gehen, schon klar. Will mich hier nur schonmal vorbefragen. Was macht der? Was kann das sein? Auf was sollte ich achten? Grüße
Zitat von Serpel im Beitrag #2Ventileinsatz geprüft, mit Ventilausdreher nachgedreht?
Das ist ein guter Hinweis - manchmal hilft es, den Ventileinsatz herauszudrehen und den kleinen Sitz im Stutzen auszublasen oder mit einem Wattestäbchen auszuwischen. Ist ein typischer Fall von "kleine Aktion, große Wirkung".
Alkoholfreies Bier... schmeckt richtig, ist aber falsch.
1 bar in drei Wochen ist noch eine - leider inzwischen - normale Toleranz bei heutigen Schläuchen. Lästig, aber vermutlich nix, worüber man sich Sorgen machen muss. Trotzdem mal die angegebenen Punkte prüfen.
Für wie viele Schläuche reicht denn so ein knapper halber Liter? Und wird das Zeugs nicht fest, wenn die Flasche erst mal angebrochen ist? Bislang habe ich das immer wegen der Sauerei bei einem Platten skeptisch betrachtet.
Wenn du das in einen Schlauch gibst, hält sich die Sauerei wahrscheinlich in Grenzen: So ein Schlauch reist ja nicht quer durch... Im Auto-schlauchlos- ist das beim Reifenwechsel eine riesige Sauerei: wenn du nicht aufpasst, kannst du die ganze Maschine putzen!! Ich weis nicht, ob das Zeug beim Motorrad keine Unwucht hinterlässt??? Ob das fest wird, weis ich auch nicht, es soll im Auto ja zeitintervallmäßig erneuert werden.... Gruß Bernd
da wird nichts fest und die Flüssigkeit verdunstet im laufe der Zeit, man wundert sich wie schnell das geht. Wenn man nach 2 Jahren beispielsweise den Reifen wechselt (so bei mir) ist davon nichts mehr übrig. Ich habe im letzten Jahr bei meiner jetzigen W ca. 200ml je Reifen eingefüllt. Das funktioniert natürlich nur bei Schläuchen, wo man das Ventil rausschrauben kann. Hart wird die Dichtmilch nur dann, wenn man eine Undichtigkeit hat. Eine Unwucht bildet sich meiner Meinung nach auch nicht weil sich das Zeug ja im Fahrbetrieb im Schlauch verteilt. Ich habe das über die Jahre in verschiedenen Mopeds und MTBs eingesetzt, im Auto würde ich das nicht nutzen. lg Heiner
Zitat von Falcone im Beitrag #51 bar in drei Wochen ist noch eine - leider inzwischen - normale Toleranz bei heutigen Schläuchen. Lästig, aber vermutlich nix, worüber man sich Sorgen machen muss. Trotzdem mal die angegebenen Punkte prüfen.
Leider ist das in den letzten Jahren eine lästige Normalität geworden. Am Sonntag das Gespann nach gut 3 Monaten Stillstand aus der Garage gelockt. Vorne waren es noch 1,4, hinten und seitlich, trotz Autoreifen, auch nur noch 1,6. Bisher hatte ich den Eindruck, dass die Schläuche in den Autoreifen die Luft etwas besser halten als im Vorderrad. Scheint aber auch von der Zeit abhängig zu sein.
Bei Pausen von "nur" 3 Wochen, muss ich nur vorne nachfüllen. Zum Glück habe ich mir so einen kleinen Akku-Puster gekauft, der macht die Aktion weniger umständlich.
Als ich am Montag die W aus dem Winterquartier geholt habe und dabei Luft geprüft habe, hatte sie am Vorderrad so gut wie keinen Luftverlust und hinten nur 0,wenige Bar. Sie Stand ca. 3 Monate mit den uralten Wander-K60, in die seinerzeit auch die Cross-Schläuche von Heidenau eingezogen sind.