Na ja, alles aus GB und Nordeuropa ist auch nicht sooooo spannend. Inspektor Barneby ist z.B. prima Einschlafprogramm oder Inga Lindström, auch so spannend wie das Sandmännchen aus dem nahen Osten. Man muss schon die Rosinen finden.
__________________________________ "Abschied ist ein schweres Schaf"
Das stimmt! Allerdings gibt es beim Tatort keine Rosinen.
Da sind andere deutsche Krimis teilweise wirklich besser, z.B. "Harter Brocken", die Friesland Reihe, "Nord bei Nordwest", selbst die "Sievers"-Reihe hat da mehr zu bieten.
-- Blog Ich springe hoch, ich springe weit, warum auch nicht, ich hab' ja Zeit. Frei nach H.E.
Da muss ich Maggi ausnahmsweise (!) mal zustimmen. Die aufgezählten Krimis sind was fürs Gemüt und keine Aufreger vorm Einschlafen. Das ist ganz gut im Alter. Die Skandinavien-Krimis sind mir zu düster. England-Krimis sind teilweise recht humorvoll, aber Barnaby ist echt etwas fad. Ich mag die Salzburg-Krimis.
Salzburg guck ich nur wegen der R9T. Maggi, das stimmt. Die Tatorts aus Dresden und die mit der Tschirner waren prima, die fette Henne etc. Also das ist mein Geschmack.
__________________________________ "Abschied ist ein schweres Schaf"
Zitat von Falcone im Beitrag #768aber Barnaby ist echt etwas fad.
Jo, ich schlafe da auch immer ein, Ulla guckt die halt gern.:) Besser ansehen kann man sich da die Agatha Christie Verfilmungen oder Father Brown, ganz nett finde ich auch die Serie mit Jane Seymour, "Harry Wild". Die etwas ernsteren mag ich aber auch, im Moment läuft "Adam Dalgliesh, Scotland Yard" nach PD James, gefällt mir gut, spielt in den 70ern. Außerdem fährt er mein Lieblingsauto.
-- Blog Ich springe hoch, ich springe weit, warum auch nicht, ich hab' ja Zeit. Frei nach H.E.
Zitat von Falcone im Beitrag #768aber Barnaby ist echt etwas fad.
Ich bin ja bekennender Briten-Fan. Aber es gibt irgendwie Barnaby früher (mit Tom Barnaby) und nachher (mit John Barnaby) Ich finde den letzteren als Schauspieler zwar nicht schlecht(er) aber irgendwie sind die Drehbücher lascher geworden und es im übertragenen Sinne gegendert was das Zeug hält.
In den ersten Serien war die Belegschaft größtenteils weiß, was vermutlich dem Bevölkerungsquerschnitt im britischen Hinterland entspricht. In den neueren Folgen ist man dermaßen "bemüht divers", dass auch ja jede denkbare Minderheit berücksichtigt wird. Dafür sind die Verbrechen irgendwie einfallsloser geworden. (Mein subjektiver Eindruck)
Und wenn schon alberner Krimi, dann eben Brokenwood.
Wenn es düster sein soll, gerne auch mal "Inspector Mathias – Mord in Wales" oder früher "Vera". Gerne auch "Lewis" mit der Mischung aus Rauhbein Lewis und dem Über-Intellektuellem DS James Hathaway.
Zitat von Maggi im Beitrag #765Was an den Tatort Krimis nervt ist vor allem der schlechte Ton und daß die Regisseure immer meinen sie müssten irgendwie was mit Anspruch machen,
.......nö, eher der vermeintliche Bildungsauftrag der Öffentlich/Rechtlichen. Ich will nicht in fast jeder Folge Transen, Schwule und Lesben sehen.
Zitat von Maggi im Beitrag #767Das stimmt! Allerdings gibt es beim Tatort keine Rosinen.
Doch, finde ich schon. Die Tukur-Reihe ist großartig und beim Polizieruf war der van Meufels herausragend.
Ansonsten gerne den Eberhofer und seine hübsche Susi! Beim "Harten Brocken" und teilweise bei "Nord bei Nordwest" stimme ich zu.
Harry Wild habe ich auch gerne gesehen. Und die Besetzung der Rollen mit Menschen aller Nationen und Hautfarben ist bei den Briten schon sehr auffällig, vor allem wenn in Historien-Filme schwarze die Rollen von Adligen übernehmen, finde ich es etwas seltsam.