Hat einer von euch zufällig schon mal Erfahrung mit dem Sterben einer Katze gemacht? Ich meine durch Krankheit oder Altersschwäche, nicht durch einen Unfall. Welches Verhalten oder Auffälligkeiten hat das Tier gezeigt? Antworten gerne auch als PM, dann kann der thread hier zerlabert werden. Manches ist nichzt einfach, aber....
Zitat von Bernd... verstehe ich die Frage richtig: Zeigt ein Tier sonderbares Verhalten, bevor es stirbt?
Katzen zeigen in jedem Fall sonderbares Verhalten bevor sie Sterben ... und bevor sie essen und bevor sie aufs katzenklo gehen und und und die zeigen eigentlich spätestens alle 5 Minuten sonderbares verhalten - aber dafür lieben wir sie ja auch. eine Katze ohne Dachschaden ist keine Katze.
Zitat von Bernd... verstehe ich die Frage richtig: Zeigt ein Tier sonderbares Verhalten, bevor es stirbt?
Gruß Bernd
Hängt vom Tier ab,hab im Garten 3 Stück Bei den Tieren mit denen ich aufgewachsen bin,war des so dass alle 3 viel Nähe aber auch Distanz einforderten: Die Erste stand nur noch apatisch inner Ecke(15 Jahre alte Persermischling mit typ. Krankheiten),der Zwote(18 Jahre EKH Tumorerkr.) wollte nur noch schmusen und Körperwärme und der Dritte(2 Jahre Epilepsie)hatte Tollwut (im Wald gefunden) und biss mir inne Hände und später kam er ins Bett.
Bei den Wildkatzen in Italien beobachtest du meist,dass sie erst in der Nähe des Hauses bleiben und Kontakt suchen,dann jedoch ziehen sie sich zum sterben in die Wildniss zurück...und kehren nie wieder.
Körperlich kannst Du es auch an einigen Merkmalen beobachen.
z.B. extrem struppiges Fell, wenn selbiges früher fein und glänzend war, deutet bei ner Mieze immer auf eine Krankheit hin.
extreme abmagerung, normaler Alterungsprozess, kann aber auch daran liegen, dass die Katze z.B. Darmkrebs hat und weniger bis gar nichts mehr frißt
dicker Bauch, bzw. große Geschwüre unter dem Fell: auf jeden Fall eine sehr bösartige Krebsart, hier wärs wirklich gut, das Miezerl einzuschläfern, denn die verrecken wirklich sehr grausam daran.
last not leas, Katzen sind auch nur Menschen, und wennse alt werden, werden se z.B. auch langsamer, springen nicht mehr überall drauf, wo se nicht unbedingt müssen, unsere läßt sich z.B. gern hochheben, dazu setzt sie sich vor den Schrank und jammert gar erbärmlich, bisse einer hochsetzt :-)))
Unsere Maja(15)ist ganz still gestorben.Ich kam nach Hause,sie zur Begrüßung (wie immer)kurz um meine Beine gestreift. Eine halbe Stunde später ruft mein Jüngster:Papa,ich glaube,Maja ist tot.Da lag sie an ihrem Lieblingsplatz,noch warm. Keinerlei Verhaltensveränderung,nichts hat auf den Tod hingewiesen.
Bei unseren mittlerweile drei Katzen kam das Lebensende nie unvermittelt. Immer war es so, dass sie weniger spielten, nicht mehr richtig fraßen und - wie Ducky auch schon schrieb – sich nicht mehr ordentlich putzten und strubbeliger wurden. Manchmal konnte man Geschwüre etc. spüren, manchmal wurden sie einfach immer dünner. Unsere haben sich, wenn es mit ihnen zu ende ging, auch einfach irgendwo hingelegt, wo sie es vorher nie getan hätten. Eine hatte wohl auch Schmerzen und hat lauthals gejammert und hat sich nur noch mit den Vorderpfoten bewegt und die Hinterbeine fast komplett nachgezogen.
der erste war Kasper, der hatte vermutlich einen Hirntumor: der ging plötzlich nur noch im Kreis, stand in 'ner Ecke und stierte die Wand an, oder kackte mitten ins Zimmer (was er nie zuvor gemacht hatte) und miaute herzzerreissend. Wir haben ihn zum Tierarzt gebracht, und nach der Diagnose sofort einschläfern lassen (gab keine Perspektive zur Heilung mehr).
Die zweite war Fiene, die wurde wunderlich, und suchte sich ganz eigenartige Ruheplätzchen, die sie sonst nie aufsuchte. Ihr Fell wurde struppig, sie wurde auch von Flöhen befallen, und sie wurde unsauber (pißte überall hin, manchmal auch einfach da, wo sie grad 'rumlag), fing auch an jeden und alles anzufauchen. Mußte ich auch einschläfern lassen, sie ist fast 15 Jahre alt geworden.
Die dritte war Lissy, die bekam Milchdrüsentumore (also im Prinzip Brustkrebs), die immer wieder auftraten. Nach der 2. oder 3. Operation (ich weiß es nicht mehr so ganau, die mußte öfters operiert werden, wg. einiger Unfälle) meinte die Tierärztin, daß sie die Katze besser einschläfern würde, wenn es ihre Katze wäre - das habe ich dann auch so machen lassen. Bei ihr war keine Veränderung im Verhalten festzustellen - außer, daß sie genau wie die anderen beiden, das Fressen kurz vorher eingestellt hatte: eigentlich immer ein sicheres Zeichen, daß sie nicht mehr wollen !
Meinem Opakater Louis (wird diesen Monat 17!) geht es bisher ganz prima, anscheinend. Ist ein bischen klapprig geworden, will sagen: er rutscht mir manchmal von der Sofalehne, und ist auch nicht mehr so ein sicherer Klettermaxe wie früher. Schläft viel, und geht kaum mehr 'raus, ist sehr anspruchsvoll beim Futter (war er aber immer schon - was heute restlos aufgefressen wird, kann morgen schon eine völlig ignorierte Futtersorte sein ). Kommt aber jetzt viel öfter zum Schmusen zu mir - das kann aber auch daran liegen, weil er seit gut einem Jahr den ganzen Tag allein zu Hause ist. Ich hoffe, daß ich den auch als Rentner noch um mich habe !
An Deiner/Eurer Stelle würde ich die Katze beobachten, ob sie vielleicht leidet - dann ist es soweit, den schweren Gang anzutreten .
"Man muß realistische Ziele haben, das hilft enorm im Leben." Jürgen Klopp
Angefügte Bilder:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden! Fiene.jpg Kaspar1.jpg bearb. Lissy.jpg
"Seufz" Wenn ich richtig rechne, ist meine Lutzie jetzt 14 jahre alt. Hat sich aber gut gehalten, von Besuchern wird sie oft für eine kleine, d.h. junge Katze gehalten...
Madammes Spleen: das alte Tür-auf-rein-miau-wiederraus-Spiel Aber der Einbau einer Katzenklappe würde ihr doch bloß den ganzen Spaß mit ihren doofen Trockenfutterkartonaufreißern verderben...
Meine Frau hatte schon einige Katzen, seit dem wir ein Haus haben kommen viele Katzen in unseren Garten. Eine war fast nur noch bei uns und wir behandelten sie wie unsere eigene. Auf einmal entdeckten wir eine Wucherung an einer Pfote. Eumel, wie wir sie nannten, leckte ständig daran und es blutete. Die Katze kam jeden Tag und wir machten den Besitzer ausfindig. Angeblich hatten sie noch nichts bemerkt und wollten daS Tier zum Arzt bringen. Ein paar Tage später sahen wir Eumel mit Verband und hinkend. Wahrscheinlich ein Eingriff vom Tierarzt. Tut mir leid das zu schreiben, aber das schlürfende Geräusch des Verbandes auf dem Weg nach Hause war das letzte was wir von Eumel hörten. Es dauerte aber nicht lange, bis andere Katzen in unser Leben kamen. Schnuffi, Olli und andere besuchen uns regelmäßig. Und Eumel vergessen wir nie.