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Dieses Thema hat 51 Antworten
und wurde 1.417 mal aufgerufen
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Soulie Offline




Beiträge: 29.047

02.11.2008 17:55
#16 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

Man muss nicht unbedingt Mopped fahren, wenn man frieren will. Vorgestern nachmittag gegen drei will ich kurz einen Blick vor die Tür werfen (schraubertechnisch / Brooks-Sattel-Spannschraube), da fällt meine Haustür zu. Ich im dünnen Pulli und Hausschuhen - draußen vielleicht vier Grad und nasskalt. Meine Frau natürlich unterwegs, aber sie wollte nachmittags zurück sein. Den im Garten vergrabenen Reserveschlüssel konnte ich nicht finden (meine liebe Frau hatte ihn woanders verbuddelt )
Es war arschkalt! Natürlich kein Geld dabei und keine Chance, irgendwie ins Haus zu kommen. Der erste Gang (fürs Rad wars viel zu kalt) zu ALDI, wo ich eine Fleece Jacke fand. Mann, das war schon mal ein Erfolg! Bezhalen konnte ich sie natürlich nicht, aber als guter Kunde ... Gemütlich eingekauft, Zeit hatte ich ja reichlich, aber die Sachen im Laden stehen gelassen. Wieder nachhause getapert - niggese Frau. Also wieder los. Zum Glück wohnen wir in einem Stadtteilzentrum, wo es mehrere (geheizte) Läden gibt. Diesmal beehrte ich Budnikowski (Drogeriekette). Da hab ich in Ruhe mein Architektenblättchen gelesen, das ich im Briefkasten gefunden hatte. Wieder raus und geguckt, ob die 'Liebste' endlich gekommen war - es war vielleicht halb fünf - niggese. Vor allem meine Füße / Knöchel taten durch die Kälte richtig weh. Scheisendreck! Wieder bei Budni rein, das Sortiment studiert, auch eine interessante Haarbürste für 89 Cent entdeckt. Einen Euro hatte ich in meiner Jeans gefunden - für die Einkaufswagen. Dabei hab ich der freundlichen Kassiererin mein Missgeschick erklärt. Damit sie weiß, warum ich dort rumlungere. So alle 15 bis 20 Minuten ein Blick nachhause - jedesmal ohne Erfolg. Es war schon dunkel, und die Halloweenies trieben überall ihr Unwesen. Später beehrte ich dann den Edeka-Laden und lernte dessen Sortiment auswendig. Eisige Füße, der Rest ging. Es wurde sechs, es wurde sieben, ich musste wieder zu ALDI, um Bescheid zu sagen, dass ich vermutlich heute nicht mehr bezahlen könne. Der Chef nahms gelassen. Dann hab ich überlegt, was ich nach acht mache, wenn die Läden schließen. Die METRO ist nicht weit weg, und die hat bis 10 auf ... Aber gegen acht hab ich dann bei Bekannten in der Nachbarschaft geklingelt - die waren glücklicherweise zuhause, gerade aus Portugal zurückgekommen. Die anderen Bekannten leben derzeit auf Malle. Ansonsten lebt man hier in der Großstadt eher anonym. Na ja, da war ich dann gerettet. Ich konnte mich nett unterhalten, es war warm, aber die Füße tauten noch nicht auf. Kurz vor zehn meldet der nette Nachbar dann, dass Licht in unserem Haus brennt. Ich hätte meine Alte umbringen können ...
Später dann mit dicken Socken ins Bett gepackt. Sieben Stunden - davon fünf richtig gefroren - und das ganz ohne Mopped / Fahrtwind ...
Mann war ich geladen ...

Aufgetaute Grüße
Soulie

Falcone Offline




Beiträge: 109.203

02.11.2008 18:38
#17 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

Was kostet eigentlich eine Fensterscheibe?

Grüße
falcone

There ain´t no bugs on me!

bleibxund Offline




Beiträge: 12.273

02.11.2008 19:58
#18 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten
In Antwort auf:
Den im Garten vergrabenen Reserveschlüssel konnte ich nicht finden (meine liebe Frau hatte ihn woanders verbuddelt )


Und jetzt frag ich mich, wozu so ein frischer Hund (Herr Krause oder so?) was taugt, wenn man ihn nicht ordentlich abrichtet und ihn nicht auf Herrchens Unzulänglichkeiten einstellt.

Minimax ist großer Mist, wenn du nicht zuhause bist.

Ich wette, der Köter kann nicht mal ne Wasserpumpe bedienen.

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Ein Paradies ist immer dann, wenn einer da ist, der wo aufpasst, dass keiner reinkommt.
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Falcone Offline




Beiträge: 109.203

02.11.2008 20:09
#19 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

Vermute, Herr Krause hatte es sich drin im warmen Körbchen vor der Heizung bequem gemacht und war froh, dass Herrchen nicht mit einem Spaziergang nervte - oder so ähnlich.

Grüße
Falcone

There ain´t no bugs on me!

bleibxund Offline




Beiträge: 12.273

02.11.2008 20:11
#20 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

Wär bloß blöd gewesen, wenn Hr. Krause just in dem Zeitraum hätte austreten müssen.

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Ein Paradies ist immer dann, wenn einer da ist, der wo aufpasst, dass keiner reinkommt.
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Falcone Offline




Beiträge: 109.203

02.11.2008 20:19
#21 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

Meinst du, der hätte keine Ecke, Schrankkante oder Stuhlbein in der Wohnung gefunden?
Unsere Bestie ist da recht erfindungsreich und geradlinig ...

Grüße
Falcone

There ain´t no bugs on me!

bleibxund Offline




Beiträge: 12.273

02.11.2008 20:30
#22 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten
In Antwort auf:
Unsere Bestie ist da recht erfindungsreich und geradlinig ...

Fazit für Soulie:
Als Haustier für Vergessliche empfiehlt sich der Goldfisch in Kunstharz.

Ansonsten: Zur Vermeidung weiterer Schlüsselerlebnisse die Gattin stärker zu zeitintensiven Tätigkeiten im Haus motivieren.

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Ein Paradies ist immer dann, wenn einer da ist, der wo aufpasst, dass keiner reinkommt.
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Soulie Offline




Beiträge: 29.047

02.11.2008 20:53
#23 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

Wer den Schaden hat ...
Fensterscheiben issnich.
Seit dem letzten Einbrecher hab ich meine Hütte einbruchsicher gemacht.

Grüße
Soulie

Serpel Offline




Beiträge: 45.042

02.11.2008 20:57
#24 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten
Da passt ja meine Geschichte wunderbar dazu. (Wozu erlebt man solche Sachen, wenn man sie nicht erzählen kann?)

Gestern auf der Rückfahrt vom Reschen ist's passiert. Wenig Sprit im Tank, ich am Überlegen, ob ich's wohl noch bis nach Hause schaffe, oder lieber doch noch einen Tankstopp in Zernez einlege. Muss dazu sagen, dass ich ausgeprägter Spättanker bin und deswegen Restreichweite sehr gut abschätzen kann. Aber diesmal war klar: die restlichen 14 Kilometer bis Zuoz werden auf ein reines Glücksspiel hinauslaufen. Also in den sauren Apfel gebissen und halt doch noch die Tanke angefahren.

Aber was ist das? Keine Karte im Portemonnaie!? Die geht doch nicht verloren!? Wie auch immer, sie war nicht da. Scheine hatte ich auch keine dabei, nur ein paar Münzen für die Waschanlage. Also auf Risiko weitergefahren. Bin sogar noch relativ weit gekommen, aber gereicht hat es halt doch nicht ganz. Sieben Kilometer. Handy hab ich nicht. Autos anhalten kommt für mich nur bei akuter Bedrohung von Leib und Leben in Betracht.

Ob ich die Triumph so weit schieben kann? Über 200 Kilogramm, und zwischendurch ein paar saftige Steigungen. Es kommt auf einen Versuch an. Das erste Stück geht's eben der Bahnlinie entlang auf einem Wanderweg. Das ist kein Problem. Aber in der Unterführung bekomme ich einen ersten Vorgeschmack, wie schwer die Maschine wirklich ist, als sie um die Kurve hochgehievt werden muss, um wieder auf die Straße zu gelangen. Nach einem kurzen lockeren Stück dann die Herausforderung. Etwa 100 Meter echte Steigung. Ich seh's sportlich: wenn ich das schaffe, hab ich zu Hause eine ganze Tafel Marzipan-Schokolade verdient. Wenn das kein Ansporn ist!

Kurz und gut: nach mehreren Pausen zwischendurch war ich endlich oben, und es lagen nur noch etwa vier topfebene Kilometer vor mir. Aber ich hatte mich überschätzt. Etwa ein Kilometer vor dem Ziel machte ich endgültig schlapp. Hexenschuss-artige Schmerzen kamen noch dazu. Ich will jetzt echt nicht jammern, aber es war ein rechter Aufwand, bis der Töff wieder in der heimischen Garage stand.

Aber es hat sich gelohnt: die Schokolade schmeckte doppelt so gut wie sonst! (Und es blieb nicht bei einer Tafel ...)

Gruß
Serpel

PS. Gefroren hab ich nicht ...
Teddyboy Offline




Beiträge: 3.697

02.11.2008 21:01
#25 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

Zitat von bleibxund
In Antwort auf:
Unsere Bestie ist da recht erfindungsreich und geradlinig ...

Fazit für Soulie:
Als Haustier für Vergessliche empfiehlt sich der Goldfisch in Kunstharz.
...


BRÜLLL"""!!!!!!!!!!!!!!! ich schmeiß mi weg!!!!!



every rider a mechanic

http://www.myspace.com/teddyboy1956

bleibxund Offline




Beiträge: 12.273

02.11.2008 21:01
#26 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten
In Antwort auf:
Wer den Schaden hat ...

Soulie, das ist kein Schaden, nur ein Lernprozess.
Und wie mans macht ists eh falsch. Stell Dir mal vor, die Einbrecher pflügten auf der Suche nach dem Schlüssel deinen Garten um, deine Frau wär in Kunstharz gegossen und der Hund müsste staubsaugen ... nicht auszudenken.

Dann schon besser so, wie es war, oder nicht?

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Ein Paradies ist immer dann, wenn einer da ist, der wo aufpasst, dass keiner reinkommt.
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skifreak Offline




Beiträge: 796

02.11.2008 21:02
#27 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

.... wer sein Möppi liebt, der schiebt.....

skifreak

Nichts tun macht keinen Spaß, wenn man nichts zu tun hat...

w-paolo Offline




Beiträge: 25.093

02.11.2008 22:31
#28 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

In Antwort auf:
...Seit dem letzten Einbrecher hab ich meine Hütte einbruchsicher gemacht.


EPOXI-Scheiben ?
Sind DIE nicht aber ein wenig trüb, die..........................?

Paulle.

Es gibt nur einen Jahrhundert-Reifen !

Soulie Offline




Beiträge: 29.047

02.11.2008 22:48
#29 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

In Antwort auf:
Und wie mans macht ists eh falsch. Stell Dir mal vor, die Einbrecher pflügten auf der Suche nach dem Schlüssel deinen Garten um, deine Frau wär in Kunstharz gegossen und der Hund müsste staubsaugen ... nicht auszudenken.

Meine Frau in Kunstharz?
Keine schlechte Idee!
Jedenfalls nach dieser Erfahrung!
Nachmittag - scheint ein dehnbarer Begriff.
Auf alle Fälle eine ziemlich besch....ene Erfahrung!

Ciao!
Soulie

Soulie Offline




Beiträge: 29.047

02.11.2008 23:05
#30 RE: Wenn´s dem Esel zu gut geht, wird er zu Eis. Antworten

In Antwort auf:
Ob ich die Triumph so weit schieben kann? Über 200 Kilogramm ...

Mensch Serpel, sieben Kilometer?
Respekt! Immerhin musstest du nicht frieren ...
Aber gesund ist beides nicht.
Weder das Frieren noch das exzessive Schieben.
Wie sagt der Paule?
Wir sind wohl alle ein bisschen bluna hier ...

Grüße
Soulie

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