Ich hab seit ein paar Monaten einen älteren Kangoo (Benziner, Bj. 2014). Eventuell hat jemand von Euch noch einen Tip. Ich hatte gleich zu Anfang Zündkerzen und Zündspulen getauscht da bekanntes Problem und auch schon eine entsprechnde Warnleuchte leuchtete. Soweit so gut. Ich hab die Zündkerzen relativ soft mit der Hand angezogen. Ich hatte den Drehmomentschlüssel auf 22 Nm einegstellt und hab beim anziehen kein gutes Gefühl gehabt und wollte das Gewinde nicht zerstören durch zu festes Anziehen. Also wie sonst auch meist einfach mit Gefühl mit der Hand. Letzte Woche in die Bretgane gefahren - ganz soft. Da der Wagen etwas unruhig lief (schon vor Abfahrt) wollte ich zuhause mal die Drosselklappe reinigen. Vor der Rückfahrt hab ich dann man die Zündspulen (hat 4 Stück) abgezogen und die Kerzen rausgedreht um mal zu schauen ob da alles in Ordnung ist. Am dritten Zylinder dann die Überraschung. Das Brennbild der Kerze ok aber die Kerze selber sehr korrodiert und auch an der Zündspule ein sehr trocknen brauner staubartiger Belag. Hab erst gedacht da ist wohl Wasser reingekommen und daher vor Rückfahrt einfach Kerze und Zündspule mit einem anderen Zylinder getauscht die einwandfrei waren. Heute nach der 1500km Rückfahrt die entsoprechnde Kerze und Spule demontiert und wieder das gleich Bild (nur nicht so dolle). Da es auf der Rückfahrt nicht geregnet hat kannes wohl kein Wassser von außen sein. Kühlflüssigkiet ist auch niormal und gut vorhanden. Öl sieht auf den erstenb Blick auch gut aus und der Kangoo läßt nicht unter sich. Es sieht vom Bild her eigentlich eher so abgasmäßig aus. Hab ich die Kerze eventuell doch zu soft reingedreht und ich hab ich keine plane Dichtfläche mehr am Kopf? ( Thermische Ableitung ist gestört und die Kerze sitzt nicht fest die vibriert sich dann mit jeder Explosion im Kopf hin und her). Ansonsten sitzt da im Schacht nur noch ein Froststopfen der undicht sein könnte. Da kann ich aber nix genaues erkennen. Habt ihr nen Tip wie weiter vorgehen? Kopfdichtung hat ja da eigentlich keine Verbindung und würd ich daher mal ausschließen. Es ist auch eher staubig und kein fester Belag. Ich hab mal neue Kerzen bestellt und nen Endoskopaufsatz fürs Handy. Würde jetzt ne neue Kreze reindrehen mit Drehmoment (da ich meinem nicht traue dann in der Werkstatt. Dann an dem Zylinder die Zündspule weglassen und starten und schauen ob da was an der Kerze vorbeipfeift. Oder ist es Quatsch das eine nicht ganz so fest gezogene Kerze die Dichtfläche am Kopf beschädigen kann (hilft dann eventuell eine dünne Kupferdichtung?).
So sah das nach ca. 4 Monaten aus nachem ich die Teile erneuert habe:
IMG_5504.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)
So sah das jetzt nach 1500Km nach der Rückfahrt aus:
Das ist schon etwas merkwürdig. Aber erst mal einen Tipp für das korrekte Anziehen dieser Kerzen: Neue Kerze - mit der Hand komplett reindrehen und dann um eine Viertelumdrehung mit dem Kerzenschlüssel anziehen. Gebrauchte Kerze - mit der Hand komplett eindrehen und mit dem Kerzenschlüssel eine Achtelumdrehung anziehen. Dass der Zylinder an der Kerze vorbei etwas abbläst, würde ich zwar nicht von der Hand weisen, aber eigentlich sollte man das hören können. Aber auch Wasser könnte ich nicht ausschließen, dazu kenne ich den Aufbau des Motors jedoch nicht. Gibt es denn einen Kerzenschacht, der mit dem Kühlwasser in Verbindung steht? Ich halte das für recht unwahrscheinlich. Irgendwie sieht mir das auch nicht nach Wasserspuren aus. Vielleicht wirklich noch mal neue Kerzen (oder zumindest eine neue Kerze) besorgen, deren Gewinde mit Graphitpulver leicht einstäuben und wie oben beschrieben eindrehen und beobachten.