Ostseetournee mit 10 Kleinwagen: Mein Champion 400 H Kleinwagen hatte ein Elektrikproblem: Rote Leuchte an, eine Kohlenfeder gebrochen. Ersatz brachte nur kurze Abhilfe. Lima raus: Funkenflug der tanzenden Kohle hatte die Lötstellen des Ankers erhitzt, geschmolzenes Lötzinn überall verspritzt. Verladen.
Die 6 Volt Lima ist recht selten, jedes noch existierende Altteil wird aufgearbeitet, für Geld nicht zu bekommen. Da scheut man das Versandrisiko zum erprobten Fachbetrieb. Also dort angerufen und meinen Besuch für heute angekündigt.
Gestern in den Wagen, drei Termine im Süden koordiniert und heute früh in Landau / Pfalz aufgeschlagen. Ich werde in die Werkstatt geführt, ein freundlicher Mitarbeiter schaut sich die Lima an. Er beginnt zu messen , zu schrauben und erklärt, es werde wohl eine halbe Stunde dauern:
Ich bin platt, es wird sofort repariert !!!
Erwartet hatte ich nur, das Problem zu besprechen und dann drei Wochen auf Post zu warten.
Den Regler hat es erwischt, der Anker wird nachgelötet, überdreht, alle Teile elektrisch vermessen. Zudem sind noch zwei Federn für Kohlen verfügbar (für die Ersatztteiltasche im Wagen).
Nach 45 Minunten ist alles wie neu, ich bin begeistert. Bei der Rechnungslegung erwähne ich das und erfahre, daß ich doch dafür den Termin bekommen hätte!
Die 140 Euro empfinde ich als angemessen.
Wer sich als mit altem Eisen, vor allem Motorrädernn befaßt, dem sei diese Adresse empfohlen:
Sorry, die Zeit drängte arg: 10.30 Abfahrt in Landau, 12.15 Saarbrücken, Besichtigung eines Monet Goyon Automouche ( http://www.google.de/imgres?sa=X&hl=de&r...29,r:3,s:0,i:91 ), 13.15 Rücksturz nach Berlin. Da war mal wieder wenig zeitlicher Spielraum.
Leider war das Fahrzeug zu verbastelt, bei einer früheren "Restauration" alle Blechteile beschnitten, falsche und fehlende Teile, überpinselter Rost, Silberbronze usw usw. Eine ehrliche, unverbastelte "Leiche" hätte ich sofort erworben.