In der Natur haben sich im Laufe der Evolution nur Minimallösungen durchgesetzt. Ich glaube nicht, dass der Mensch da eine Ausnahme macht. Und dann gleich so brutal daneben: Ein Auto mit Insaßen und Gepäck an die 3 Tonnen, wenn es mit Fahrrad ein Bruchteil ist. Und erst noch gesund und viel, viel billiger. Wenn sich akkubetriebene Fahrzeuge eine gewisse Zeit durchsetzen werden, dann das E-Velo, aber sicher nicht diese bleischweren Fahrzeuge, mit denen wir heute unterwegs sind.
Aber wie Nobbi (total selbstbezogen ) schreibt: Wir werden das vermutlich nicht mehr erleben.
Stell dir mal vor, man hätte sich mit dem Stand der 70er Jahre begnügt und hätte nur noch produziert, was unmittelbar zum Leben notwendig ist, wie Nahrung, Kleidung ... Wie viel Energie, Rohstoffe, Arbeitsstunden, Arbeitswege (für die ein gut Teil der Mobilität verbraten wird) hätte man einsparen können?!
Außerdem waren zum Beispiel die alten Mustangs (um ein Beispiel zu nennen) nicht schwerer als ein aktueller E-R5.
Zitat..In der Natur haben sich im Laufe der Evolution nur Minimallösungen durchgesetzt...
Hmm. was sagt denn die KI dazu?
Übersicht mit KI Nein, das stimmt so nicht. In der Evolution setzen sich nicht nur Minimallösungen durch, sondern oft funktionale, manchmal verschwenderische oder schlicht „ausreichende“ Lösungen, die durch natürliche Selektion und Zufall geformt werden.Warum die Natur keine reinen Minimallösungen erzwingt Funktion vor Perfektion: Ein Organismus muss nicht optimal oder minimal sein, sondern im Wettbewerb nur gut genug überleben und sich fortpflanzen. Evolution ist Bastlerin (Bricolage): Die Natur baut auf vorhandenem genetischen Material auf, anstatt Dinge jedes Mal völlig neu und minimal zu entwerfen. Das führt oft zu umständlichen, aber funktionierenden Konstrukten. Historischer Ballast: Was einmal da ist, bleibt oft erhalten (z. B. der viel zu lange Umweg des Kehlkopf-Nervs bei Säugetieren und Giraffen um die Hauptschlagader herum). Überschuss und Prunk: Komplexe Merkmale wie das Radnetz einer Spinne oder der Pfauenrad-Schwanz zeigen, dass evolutionärer Druck auch prächtige oder aufwendige Strukturen begünstigen kann, wenn sie dem Fortpflanzungserfolg dienen.
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Außerdem ist doch ein E-Auto viel weniger komplex als ein Verbrenner, also im Grunde minimalistischer. Dann müsste es sich ja laut Serpels Theorie durchsetzen. Das ist doch schön dass der Serpel jetzt auch eine Lanze für die E-Mobilität bricht.
Selbstverständlich ist ein E-Auto weitaus minimalistischer als ein aktueller Verbrenner, explizit als ein Diesel. Was da während der Auto-"Evolution" alles dranentwickelt wurde, spottet eigentlich jeder technischen Vernunft. Und nun hat man durch das e-Auto wider zur vernunft und zum lediglich Notwendigen zurückgefunden. - Antriebsseitig betrachtet. Die unvernünftigste Entwicklung aus der Sicht des technischen Minimalismus ist der Plug-in-Hybrid. Das ist nun wirklich der Overkill der Komplexität.
Sicherheitsvorschriften und Luxus sind bei der Betrachtung mal außen vor - aber darin unterscheiden sich E-Auto und Verbrenner ja nicht.